Wolfsburger Figurentheater spielt im Rathaus

Kinder lieben Dr. Brumm

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Dr. Brumm putzt seinen Kürbis. 

Twistringen - Von Ilka Rickers. „Wo sind nur die Fußballspieler hin?“, fragte sich der Bär Dr. Brumm, nachdem diese durch einen Stromausfall einfach aus seinem Fernseher verschwunden sind. Er macht sich auf die Suche. Mit viel Humor spielte Anke Haupt von der Wolfsburger Figurentheater Compagnie am Sonnabend im Rathaus eine der Geschichten von Dr. Brumm und seinem Goldfisch Pottwal nach. „Im Foyer habe ich schon gehört, das viele von euch Dr. Brumm kennen“, freute sich Twistringens Kulturbeauftragte Katja Bischoff bei der Begrüßung. Sie machte es kurz, denn die Kinder konnten das Abenteuer kaum abwarten.

Die Geschichte war einfach gehalten, beinhaltete dennoch einen lehrreichen Aspekt über die Funktionsweise von Elektrizität. Dr. Brumm und Pottwal haben es sich im Wohnzimmer gemütlich gemacht und gucken Fußball. Gerade bei einem Elfmeter geht der Fernseher aus. Das kann Dr. Brumm nicht auf sich sitzen lassen. Er geht der Ursache auf den Grund. Er entdeckt das gelbe Stromkabel, das von seinem Fernseher wegführt und vermutet, dass die Spieler einfach aus dem Fernseher gelaufen sind. Nun möchte er dem Kabel folgen und so die Fußballer wieder finden.

Auf seiner Reise trifft er auf Biber, die ein Wasserrad reparieren. Er erfährt, dass dieses Rad Strom erzeugen kann. Da es kaputt ist, funktioniert sein Fernseher nicht mehr.

„Obwohl heute Strom anders produziert wird, können die Kinder etwas aus der Geschichte lernen“, ist Puppenspielerin Andrea Haupt überzeugt.

Dr. Brumm und Pottwal sind zwei Figuren aus einem Kinderbuch von Daniel Napp. Haupt hatte das Bühnenbild mit viel Liebe zum Detail erstellt. In der Mitte der Bühne hatte sie Dr. Brumms Wohnzimmer aufgebaut. Dort stand das Goldfischglas, in dem Pottwal wohnt. In der rechten Ecke war ein roter Fernseher zu sehen, der an einem gelben Stromkabel angeschlossen war. Rechts neben dem Wohnzimmer stand ein Dixieklo. Und auf der linken Seite sein Honigkasten. „So können die Kinder einen Bezug zum Bilderbuch aufbauen“, erklärte Haupt. Sie könne so die inhaltliche Geschichte etwas abändern, ohne das Konzept zu verändern.

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