Modernes Feuerwehrfahrzeug ersetzt zwei alte

Bereit für neue Aufgaben

Freuen sich über das neue HLF 20 (v.l.): Der stellvertrende Kreisbrandmeister Hartmut Specht, Gerätewart Julian Beuke, Kaplan Jan-Wilhelm Witte, Pastorin Dr. Christina Ernst, Bürgermeister Martin Schlake, Stadtbrandmeister Heinrich Meyer-Hanschen, Kreisbrandmeister Michael Wessels, Ortsbrandmeister Matthias Harms und der stellvertrende Orts- und Stadtbrandmeister Klaus Krebs. - Foto: Nölker

TWISTRINGEN - „Gott zur Ehr´, den Nächsten zur Wehr“, mit diesem Leitspruch der Feuerwehr segneten Pastorin Dr. Christina Ernst und Kaplan Jan-Wilhelm Witte am Sonnabend das neue Fahrzeug der Ortsfeuerwehr Twistringen. Zuvor bestimmten Gruß- und Dankesworte die Übergabe des Hilfeleistungslöschfahrzeugs 20 (HLF 20). Rund 291 000 Euro hat es gekostet.

Zehn Jahre sind laut dem stellvertretenden Orts- und Stadtbrandmeister Klaus Krebs vergangen, seit sich ein Team der Feuerwehr daran machte, ein Fahrzeugkonzept für die Stadt Twistringen zu entwickeln. Das Ziel: Mit weniger Personal alle Fahrzeuge bei einem Einsatz besetzen zu können und eine leistungsfähige Mannschaft mit entsprechendem Gerät an die Einsatzstellen zu bekommen.

Aber auch die Aufgaben haben sich in dem vergangenem Jahrzehnt geändert. „Wir können unsere Einsatzkräfte heute nicht mit den Einsatzmitteln von gestern auf die Herausforderungen von Morgen vorbereiten“, sagt Krebs.

Aus zwei mach eins, sprich aus dem früheren LF 16 für die Brandbekämpfung und der GW-Z für die Technische Hilfeleistung ist seit einigen Wochen das HLF 20 im Einsatz. „Technik kann den Menschen nicht ersetzen“, so der stellvertretende Stadtbrandmeister. „Bedienen muss sie immer noch der Mensch.“

Bürgermeister Martin Schlake war dabei, als das HLF 20 erstmalig auf den Hof fuhr. „Ich konnte spüren, dass ihr alle euch darauf gefreut habt.“ Danach überreichte er offiziell den Schlüssel. Harms dankte der Stadt, dem Feuerwehrlöschausschuss sowie den Nachbarn, „mit denen wir ein tolles Verhältnis haben und die sich nie beschweren, wenn wir nachts ausrücken müssen.“ Das sei nicht selbstverständlich. - sn

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