Heiligenfelder Jugendfeuerwehr feiert ihr 40-jähriges Bestehen

Unentbehrlicher Nachwuchs für die aktive Ortswehr

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Zum 40-jährigen Bestehen veranstaltete die Jugendfeuerwehr Heiligenfelde ein Bouncer-Turnier mit elf beteiligten Wehren.

Heiligenfelde - Von Dieter Niederheide. Sonnenschein, viele Gäste und eine tolle Stimmung gab es für die Jugendfeuerwehr Heiligenfelde bei ihrem 40. Geburtstag auf dem Sportgelände bei der Astrid-Lindgren-Schule. Spannend ging es zu beim Bouncer-Turnier, an dem sich elf Jugendfeuerwehren aus der Stadt Syke, Groß Mackenstedt-Heiligenrode, Nordwohlde-Stühren und Dimhausen beteiligten.

Dass die Jugendwehr der Ortsfeuerwehr Heiligenfelde-Clues sich seit ihrer Gründung im Februar 1976 bis zum heutigen Tage bestens bewährt hat, hob der frühere Ortsbrandmeister und jetzige Leiter der Alterskameradschaft, Wilfried Lienhop, in seinem Rückblick auf die vier Jahrzehnte hervor. Jugendfeuerwehrwart Manuel Schulenberg hieß zum Fest unter anderem Bürgermeisterin Suse Laue, Ordnungsamtsleiter Horst Meyer, den stellvertretenden Stadtbrandmeister Jens Steinbüchel und Stadtjugendfeuerwehrwartin Isabel Ruppert willkommen.

Ins Schwärmen geriet Ortsbürgermeister Wilken Hartje, als er aus seiner eigenen Zeit von 1981 bis 1989 als Mitglied in der Jugendfeuerwehr berichtete. „Es war eine so schöne Zeit“, schwelgte er in Erinnerungen – zum Beispiel von Erfolgen bei Wettkämpfen und Späßen in Zeltlagern. Am Ende seines Rückblicks auf seine jungen Feuerwehrjahre versicherte er: „Wir haben damals sehr viel gelernt.“

Wilfried Lienhop erinnerte an die Anfänge der Jugendfeuerwehr im Februar 1976. Der erste Betreuer war der stellvertretende Ortsbrandmeister und spätere Ortsbrandmeister Heinrich von Ohlen. Mit Heinz Hollmann hatte er einen ebenso engagierten stellvertretender Jugendwart zur Seite. Am Anfang waren es 16 Jungen, die sich der Nachwuchsgruppe anschlossen. Heute zählt die Jugendfeuerwehr Heiligenfelde-Clues rund 30 Jungen und Mädchen. Lienhop betonte, dass mit der Jugendwehr der Nachwuchs für die Ortsfeuerwehr gesichert wurde.

Zum sportlichen Geschehen auf dem Sportplatz sagte Jugendfeuerwehrwart Manuel Schulenberg: „Wir wollten mal was Neues machen – und Bouncer haben wir noch nicht gespielt.“

Der Jugendwart ging in einem Rückblick ab 2012, als er die Nachwuchsgruppe übernahm, bis auf den heutigen Stand der Jugendfeuerwehr ein. Immerhin wurde er Jugendwart, als die Jugendfeuerwehr nur noch zehn Mitglieder stark war. Dass es heute 30 Jugendliche sind, zeigt, wie engagiert um Nachwuchsleute geworben wurde. Schulenberg wies darauf hin, dass es inzwischen auch einen erweiterten Betreuerstab gibt.

Wettkampfmäßig ist die Jugendfeuerwehr ebenfalls wieder topfit. Ortsbrandmeister Heinrich Lührs ließ es sich nicht nehmen, dem Nachwuchs Anerkennung auszusprechen. Die elf Teams waren mit Begeisterung beim Wettkampf dabei – und bemüht, den Plastikball mit den Schaumstoffschlägern ins gegnerische Tor zu schlagen.

Für die Stärkung war mit reichlich Kuchen, Kaffee, Bratwürsten und Pommes gesorgt. Am späten Nachmittag gab es für den sportlichen Wettkampf die Siegerehrung.

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