Einstige VHS-Gruppe trifft sich seit 25 Jahren 

Die „Patchwork-Familie“ feiert Jubiläum

Gisela Stumpenhausen (vorne) gründete vor 25 Jahren eine Patchwork-Gruppe, die am Sonnabend im Sport- und Bewegungszentrum in Barrien das Jubiläum feierte. Sieben der insgesamt 13 Quilterinnen beteiligten sich daran (v.l.): Herta Stöver, Regina Stranka, Christa Hondema, Monika Quast, Renate Braun, Heide Dannemann und Roswitha Buck. - Foto: Heiner Büntemeyer

Barrien - Von Heiner Büntemeyer. Vor 25 Jahren, am 4. Oktober 1991, fand das erste Treffen einer Patchwork-Gruppe an der VHS Syke statt, das Gisela Stumpenhausen leitete. Nach dem Kursende fiel die Gruppe jedoch nicht auseinander, sondern die meisten Frauen setzten gemeinsam diese kreative Handarbeit fort. Ihren ersten großen Auftritt hatten sie im September 1995, als sie in der Syker Hauptstraße eine „Patchworkstraße“ einrichteten und ihre Patchworkdecken an langer Leine aufhängten.

Wer an einem dieser Quilts interessiert war, kaufte ein Los, und beim Osterholzer Dorfmarkt wurden die Quilts ausgelost. Insgesamt kamen bei dieser Aktion 6.300 Mark zusammen, die dem Frauenhaus in Diepholz gespendet wurden.

Die Erlöse aus anderen Quilt-Verkäufen gingen an die Syker Tafel, an eine Krebsstation und eine Säuglingsstation. 2009 beteiligten sich die Quilterinnen an einer Aktion „Längster Quilt der Welt“ und nähten einen Faden-Quilt aus bunten, selbst gefärbten Stoffen. Dieser Quilt ging an eine Jury in Birmingham, wurde Teil der Quilt-Ausstellung und reiste mit durch ganz Europa, ehe er seinen endgültigen Platz im Kindergarten Regenbogenland in Barrien fand.

Die ersten Treffen hatte die Gruppe im Feuerwehrgerätehaus in Syke, zog danach aber einige Male um. Das alte Barrier Rathaus, das Barrier Feuerwehrgerätehaus und zehn Jahre lang der Syker Rathauskeller waren die weiteren Treffpunkte, ehe die Gruppe vor fünf Jahren im Sport- und Bewegungszentrum am Barrier Sportplatz die endgültige Bleibe fand. Dafür sind die Frauen dem Vorstand des TSV Barrien sehr dankbar.

Anfangs trafen sie sich monatlich einmal. Inzwischen wurden die gemeinsamen Hobbystunden auf vier Treffen im Jahr reduziert. Aber das sind dann ganztägige Treffen mit einem gemeinsamen Essen. Im Laufe der 25 Jahre sind natürlich einige Teilnehmerinnen ausgeschieden, doch es kamen auch immer wieder neue hinzu. „Aber ein harter Kern ist immer geblieben“, berichtet Monika Quast.

Die Treffen beschränkten sich nicht auf das Quilten allein. Es wird geklönt, viel gelacht und auch zusammen gefeiert. „Das Schönste waren aber immer die gemeinsamen Fahrten“, erzählt Roswitha Buck und erinnert an Fahrten nach Worpswede, Dötlingen und Steinhude. Die Jubiläumsfahrt aus Anlass ihres 25-jährigen Bestehens führte sie im August nach Fischerhude.

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