Nina Menzel leitet Syker Kommissariat

Der neue Polizeichef ist eine Chefin

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Gute Wünsche für Nina Menzel, die neue Leiterin des Polizei-Kommissariats Syke: Es gratulieren (v.l.) Polizeipräsident Johann Kühme, Inspektionschef Bernd Kittelmann und Menzels Vorgänger Andreas Kunath.

Syke - Von Frank Jaursch. Eine kurze Ära endet, eine neue beginnt: Gestern ist die Polizeirätin Nina Menzel als neue Leiterin des Syker Polizeikommissariats begrüßt worden. Die 37-Jährige übernimmt die Position von Andreas Kunath: Der bisherige Standortchef verlässt Syke nach drei Jahren und tritt einen Posten in Stade an.

Menzel übernimmt die Leitung über 52 Kollegen in Syke und weitere 15 in den Stationen; das Gebiet umfasst neben Syke auch die Städte Bassum und Twistringen sowie die Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen. „Wünsche gehen manchmal in Erfüllung, wenn man nur stark genug daran glaubt“, verkündete Menzel gestern lächelnd bei der Feierstunde im Polizeigebäude. Die Leitung des Kommissariats hatte sie lange als ein großes berufliches Ziel angegeben, auch gestern sprach sie von einer „absoluten Traum-Dienststelle“.

Und so bedankte sich die Polizeirätin, der innerhalb von nur elf Jahren der Aufstieg von der Kommissarin gelungen war, auch artig bei Polizeipräsident Johann Kühme und bei Bernd Kittelmann, dem Leiter der Polizeiinspektion Diepholz, für „das Erfüllen eines Herzenswunsches“.

Kind aus der Region

Im Gegensatz zu ihrem Vorgänger, der täglich rund 250 Kilometer zurücklegen musste, um aus Winsen/Luhe an seinen Arbeitsplatz zu kommen, ist Menzel ein Kind der Region, die sich mit der Gegend „fest verbunden fühlt“. Sie ist im Landkreis Nienburg aufgewachsen und ist seit zwei Jahren Besitzerin eines Resthofes in der Region.

Menzel habe in ihren bisherigen Stationen Engagement, Willen und Können gezeigt, betonte Kühme. „Sie ist genau die Richtige“, zeigte sich auch Andreas Kunath überzeugt; seine Nachfolgerin mache es ihm leicht, loszulassen.

In seinem Rückblick auf die vergangenen drei Jahre wurde auch der Stolz deutlich, den Kunath für seine Syker Truppe empfindet. „Wir haben zusammen eine Menge erreicht“, sagte er und dankte seinen Kollegen für Ideen, Impulse und Loyalität.

Menzel versicherte: „Ich werde gut auf die Kollegen achten.“ Sie zweifelt nicht daran, trotz ihres jungen Alters den Posten gut ausfüllen zu können. Im Gegenteil: Von der Erfahrung älterer Kollegen könne sie auch in der Position durchaus profitieren, betonte sie.

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