21. Namenlose Tage vom 23. bis 25. September

NT gut – alles gut

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Alexander Lenz (links), Matthias Müller und Laura Wohlfromm vom Orga-Team der Namenlosen Tage haben für ein tolles Programm und neue Gimmicks gesorgt.

Syke - Von Michael Walter. Was genau ihn am nächsten Wochenende erwartet, kann Matthias Müller nur mutmaßen. Den Tag danach hat er aber schon ziemlich genau vor Augen: „Am Montag sind wir platt“, sagt er. Gemeinsam mit Daniel Schomburg, Alexander Lenz und Laura Wohlfromm bildet Müller das Orga-Team für die Namenlosen Tage.

Es ist das mittlerweile 21. Fantasy- und Rollenspielwochenende, für das das Jugend- und Kulturzentrum am Lindhof zum Forum wird. Vom 23. bis 25. September können die Besucher mit Bekannten oder Unbekannten spannende Abenteuer erleben. Wer mag, 48 Stunden nonstop. Ob bei Table-Top, Brettspielen oder dem klassischen Rollenspiel mit Würfel, Stift und Papier: Die eigentliche Handlung entwickelt sich ausschließlich in der Fantasie der Spieler. Und das ist der große Reiz dabei.

„Wir versuchen, jeden Geschmack in diesem riesengroßen Genre abzudecken“, sagt Müller. „Und wir haben auch Leute da, die spezielle Runden für Einsteiger leiten. Es ist für Neulinge so essenziell wichtig, dass du jemanden am Tisch sitzen hast, der die Regeln nicht nur kennt, sondern sie auch gut erklären kann.“

Wolfgang Hohlbein war zuletzt Stargast

Vetreter von Spieleverlagen stellen Neuheiten vor und bieten Probespiele an. Zum Teil noch vor der Veröffentlichung. 424 Besucher waren vor einem halben Jahr zu den 20. NT gekommen. So viele dürften es diesmal wohl nicht werden, meint das Orga-Team, schließlich sei ein guter Teil davon vor allem wegen Wolfgang Hohlbein dagewesen. Der Kultautor war im Frühjahr quasi der Stargast.

Trotzdem dürfte die Bude voll werden. Nicht zuletzt, weil das Orga-Team diesmal für gleich drei attraktive Autorenlesungen gesorgt hat. Karl-Heinz Witzko aus Bremen und Thomas Finn aus Hamburg sind diesmal zu Gast. Beide haben in den 90ern intensiv am Rollenspiel-Klassiker „Das Schwarze Auge“ mitgearbeitet und sind noch immer fest in dieser Szene verwurzelt. „Thomas Finn ist jetzt schon zum dritten Mal bei uns“, sagt Müller. Sein persönlicher Favorit ist indes der Dritte im Bunde: Tom Daut. „Der liest mit Requisiten und Sound-Untermalung. Das ist total fesselnd.“

Von Mini-Veranstaltung zu einer festen Größe

In den zehn Jahren ihrer Existenz haben sich die Namenlosen Tage einen ganz beachtlichen Ruf in der Rollenspieler-Szene gemacht und sind von einer unbekanntnen Mini-Veranstaltung zu einer festen Größe im Terminkalender geworden. Alexander Lenz: „Dass wir so stark gewachsen sind, ist ein Zeichen, dass die Qualität stimmt und die Leute mit dem, was wir bieten, zufrieden sind.“

Für das Orga-Team zeigt sich das auch in der wachsenden Nachfrage nach Gimmicks wie T-Shirts, Tassen und dergleichen. Für die, die bei den 21. NT auch übernachten, gibt es jetzt neu auch ein spezielles Kissen: Mit doppelten Regenerationspunkten.

Geld verdient im Orga-Team damit übrigens niemand. Im Gegenteil: Alle vier gehen für die Vorbereitung aus ihren (nur schmalen) Privateinkünften in Vorleistung und sind froh, wenn sie die am Ende wieder rauskriegen.

namenlosetage.de

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