Zwei Kitas – drei Baustellen

Hokuspokus Bullerbü

Neues Spielzeug haben die Kinder der Kita Hokuspokus. - Foto: Heinfried Husmann

Syke - Von Michael Walter. Die Stadt investiert weiter kräftig in Sachen Kinderbetreuung: Mittwoch wurde beim Kindergarten Hokuspokus an der Ferdinand-Salfer-Straße neues Spielzeug für den Garten eingeweiht, und im ehemaligen Hort an der Lindhofstraße ist jetzt der größere Teil des Kindergartens Bullerbü eingezogen. Vorausgegangen waren Umbaumaßnahmen im Volumen von rund 45.000 Euro.

„Gibt man Kindern eine Hütte, machen sie daraus Kleinholz. Gibt man ihnen Kleinholz, machen sie daraus eine Hütte.“ Von wem dieser Spruch stammt, weiß Hokuspokus-Leiterin Franka Thiele- de  Buhr nicht. Aber er trifft für sie den Nagel auf den Kopf. Und deshalb freut sie sich auch so über das neue Spielgerät, das die extrem pädagogisch klingende Bezeichnung „Bewegungsbaustelle“ führt.

Zu verstehen ist darunter ein Set aus Kisten, Brettern, Leitern und Rohren, die alle nahezu beliebig miteinander kombinierbar sind. Die Idee dazu hatte der Vater eines Kita-Kindes. Umgesetzt hat sie André Kröning mit seinem Team aus der Tischlerei der Betreuungseinrichtung WestFlügel.

Nach wie vor ist der Kindergarten in Mobilbauten untergebracht. Auf den Massivbau müssen Kinder, Eltern und Mitarbeiter noch warten. Den will die Lebenshilfe auf dem vorderen Teil des Grundstücks erstellen. „Die Lebenshilfe ist noch in der Planung“, sagt Bürgermeisterin Suse Laue. „Das Konzept soll so ein, dass die Räume variabel für Krippen- und für Kitagruppen nutzbar sind.“ Mit dem Baubeginn rechnet sie ab Mitte nächsten Jahres.

Bereits fertig ist der Umbau des ehemaligen Horts neben der Grundschule am Lindhof. Dort sind inzwischen zwei von drei Gruppen des Kindergartens Bullerbü eingezogen. Die dritte muss in der Außenstelle an der Schloßweide 20 bleiben. Was für Leiterin Cornelia Müller aber überhaupt kein Problem darstellt. „Die ist super und hat ein besonderes Flair. Auch organisatorisch klappt das ganz gut.“

Weil Krippen- und Kita-Kinder kleiner als Grundschüler sind, war ein größerer Umbau am ehemaligen Hort nötig. Vor allem im Sanitärbereich: Da mussten Waschbecken tiefer gelegt und kleinere WCs eingebaut werden. Und weil es für Kindergärten andere Vorschriften gibt, mussten hier und da ein paar Wände eingezogen werden. Müller: „Wir freuen uns total, wie schön das geworden ist.“

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