Volles Festzelt

Syker Oktoberfest: Das Freibier schäumte

Mit dem Oktoberfest haben die Veranstalter offenkundig den Zeitgeist gefunden. Das Zelt war voll, die Besucher waren fröhlich.

Syke - Von Heiner Büntemeyer. Schon beim ersten Schlag von Bürgermeisterin Suse Laue tröpfelte es, beim zweiten Schlag trat Schaum aus. Der dritte Schlag traf ihren Daumen.

Aber nach dem vierten und vollends nach dem fünften Schlag mit dem Holzhammer auf den Zapfhahn schäumte das Freibier in die Maßkrüge – Das erste Syker Oktoberfest in einem rappelvollen Festzelt konnte beginnen.

Schon bald herrschte echte Oktoberfeststimmung, zu der auch die Bayermän beitrugen, eine Original Münchner Oktoberfest-Band. Rund 700 Besucher feierten ausgelassen. Da die Tanzfläche bei diesem Andrang etwas knapper gehalten war, tanzten sie auch zwischen den Bankreihen, schunkelten auf ihren Sitzplätzen und standen später sogar auf den Tischen.

Was besonders überraschte: Viele Besucherinnen waren im Dirndl, viele Herren in Krachlederner erschienen. Und wer es dezenter liebte, trug wenigstens rot-weiß-kariert oder einen spitzen Filzhut.

Bayerisches Menü aus Haxen, Krustenbraten, Weißwürschtln und Leberkäs

„Ich hab nie geglaubt, dass die Syker so feiern können“, freute sich Frank Rahm, der den Organisator der Veranstaltung, Benjamin Michaelis aus Nienburg, bei der Vorbereitung und Organisation unterstützt hatte.

Und er hatte starke Partner, zu denen auch Party-ServicePatzer gehörte, der den Gästen ein hervorragendes bayerisches Menü aus Haxen, Krustenbraten, Weißwürschtln und Leberkäs servierten.

Mit dem Freibier aus dem Anstich-Fass war der Getränkevorrat natürlich noch längst nicht erschöpft. Weißbier und Oktoberfestbier flossen in Strömen. Auch Wein gab es im Angebot und im Wies‘n Stadl kühle Cocktails, Longdrinks und prickelnden Prosecco.

Fröhliches, ungetrübtes Durcheinander

Im rückwärtigen Bereich des Festzeltes hatten die Organisatoren so genannte „Boxen“ eingerichtet, in denen Syker Betriebe mit ihrer Belegschaft oder Freundesgruppen miteinander feierten.

Aber sie blieben nicht lange nur unter sich, denn je höher der Feierpegel anschwoll, desto größer wurde auch das fröhliche, ungetrübte Durcheinander.

Daran änderte sich auch nichts, nachdem die „Bayernmän“ nach fünf Stunden ihre Instrumente einpackten und DJ Basti die musikalische Betreuung übernahm.

„Darauf können wir aufbauen“, meinten Frank Rahm und Benjamin Michaelis übereinstimmend im Hinblick auf die nächste Syker Wies‘n, die im kommenden Jahr wieder am zweiten Sonnabend im Oktober, exakt am 7. Oktober 2017, veranstaltet wird.

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