Kommunalwahl am 11. September

Fragen zur Wahl: Welche Entwicklungen möchten Sie anschieben?

Syke - Von Michael Walter. Welche Partei vertritt welche Position zu wichtigen Syker Themen? – Das wollten wir im Vorfeld der Kommunalwahlen am 11. September herausfinden. Wir haben den Parteien, die für den Syker Stadtrat kandidieren, sechs Fragen gestellt.

Ralf Eggers (CDU)

Die Antworten veröffentlichen wir in dieser Woche. Jeden Tag eine. Heute auf die Frage: Welche Entwicklung möchten Sie in den nächsten fünf Jahren unbedingt anschieben?

Scherivan Göcmen (SPD)

Ralf Eggers (CDU): Den Renovierungsstau in der städtischen Infrastruktur abbauen, konzentriert auf den vorhandenen Bestand. Weitere Intensivierung der Wirtschaftsförderung, unter anderem Förderung der Gastronomie, des Übernachtungsangebots und der Ansiedlung junger Unternehmen.

Patrick Kloth (Grüne)

Scherivan Göcmen (SPD): Sozial benachteiligte und lernschwache Kinder müssen weiter gefördert werden, damit sie gute Voraussetzungen im Job und im Leben haben. Dazu gehören auch günstige und flexible Möglichkeiten der Kinderbetreuung. Davon profitiert mittelfristig die ganze Gesellschaft. Ein gutes Projekt wäre es, junge Flüchtlinge frühzeitig zu integrieren. Beispielsweise könnten sie ältere Menschen unterstützen, um Verständnis auf beiden Seiten zu schaffen. Solche und Angebote für Jung und Alt als Hilfe zur Selbsthilfe sollte die Stadt Syke bewusst in den Fokus nehmen.

Florian Kastner (FWG)

Patrick Kloth (Grüne): Alle Grundschulen sollen zu Ganztagsschulen weiterentwickelt werden. Die Stadt soll sich zu einer fahrrad- und fußgängerfreundlichen Stadt wandeln. Dazu gehören die Pflege und der Ausbau der Radwege und die Umsetzung des Lärmgutachtens. In Syke muss bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden. Zudem kann Syke eine ökologische Vorreiterrolle einnehmen und städtische E-Autos und E-Bikes anschaffen, den Naturschutz mit Baum-, Hecken – und Wasserschutz weiter fördern und Klimaschutzbeauftrage einstellen.

Kerstin Hansemann (FDP)

Florian Kastner (FWG): Die Stadt muss sich modern und stetig weiter entwickeln. Die Verknüpfung von Wirtschaftsförderung unter Berücksichtigung der vielfältigen wirtschaftlichen Interessen mit Stadtmarketing, Wohnen, Bildung, Kultur, Naherholung/Tourismus, Sport und Ehrenamt ist unter breiter Bürgerbeteiligung voranzutreiben mit dem Ziel eines umfassenden Leitbildes Syke 2030. Nicht zu vergessen das maßvolle Voranschreiten auf dem Feld kommunaler Energiepolitik.

André Fieseler (Linke)

Kerstin Hansemann (FDP): Es müssen neue Gewerbeflächen ausgewiesen werden, um neue Arbeitsplätze zu schaffen. Es muss gelingen, die Innenstadt mit Leben zu füllen, etwa durch Schaffung eines Platzes mit echtem Marktplatzflair. Überlegungen zur sinnvollen Nutzung der Fläche um das Hallenbad Syke. Förderung des Radwege-Ausbaus.

André Fieseler (Linke): Innerhalb der nächsten fünf Jahre und darüber hinaus sollte Syke unbedingt weiterhin eine so bunte und lebendige Stadt bleiben, wie sie ist. Der Stadtrat muss sich in der Hinsicht unbedingt mehr trauen! Ich halte es für essenziell, dass er eine klare Position gegen Intoleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit hält und diesbezüglich auch Zeichen setzt.

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