Das Landhaus Ristedt feiert heute mit einem Grillen seine offizielle Eröffnung

Eine gute Tat für den Beginn

Alles ist angerichtet: Die Gastronomen Kim Skrotzki und Daniel Gerdes sind startklar für die heutige Eröffnung ihres „Landhauses Ristedt“. - Foto: Husmann

Ristedt - Heute wird es richtig ernst für das Landhaus Ristedt: Die Betreiber Kim Skrotzki aus Großheide und Daniel Gerdes aus Aurich feiern für ihre Gaststätte im ehemaligen Gasthaus Cordes die offizielle Eröffnung. Ein Grillen inklusive Bierwagen wollen sie ab 10 Uhr veranstalten. Die Besonderheit: Der gesamte Erlös geht an das Kinderhospiz Löwenherz. „Damit tun wir gleich etwas Gutes“, erzählt Kim Skrotzki.

Ristedts Ortsbürgermeister Claus Bruhm (SPD) habe sein Kommen angekündigt, außerdem sei „der eine oder andere Verein“ wie die Ortsfeuerwehr, der TSV Ristedt, der Schützenverein oder der SoVD-Ortsverband bei der Eröffnung dabei.

Anfang September hatte Ulrich Skrotzki, Vater von Kim Skrotzki, Familie Cordes die Immobilie samt des umliegenden Grundstücks abgekauft. „Unsere Familien kennen sich gut“, erklärt Kim Skrotzki. Von da an habe man das Gebäude nach und nach umgebaut und sich ein Konzept für das Landhaus Ristedt überlegt. Zuvor hatte Nico Seidensticker das Gebäude gepachtet und dort das Restaurent „Im Grunewald“ betrieben.

Zunächst war es Skrotzkis Plan, das Landhaus alleine zu führen. Von Daniel Gerdes wollte sie sich lediglich beraten lassen. Doch dann kam es anders. „Ich habe ernsthaft überlegt, einzusteigen, und mit Freunden und Kollegen darüber gesprochen“, so Gerdes. Schließlich entschied sich der Beteiber eines Mietkellner-Services für die Zusammenarbeit mit Skrotzki.

Sie wollen beide die Gaststätte nun zunächst donnerstags und freitags von 14 bis 22 Uhr, samstags von 10 bis 22 Uhr und sonntags von 10 bis 18 Uhr öffnen. Bereits seit November hat das Landhaus jeweils am Wochenende geöffnet, so Gerdes. Außerdem haben schon mehrere Vereine das dortige Clubzimmer genutzt, ergänzt Skrotzki.

„Wir haben eine gut bürgerliche frische Küche und selbstgebackenen Kuchen im Angebot“, sagt Gerdes. Laut Skrotzki werde die Karte je nach Resonanz erweitert.

Ein bestimmtes Publikum hat Skrotzki nicht vor Augen. „Bei uns sind alle gern gesehen – von älteren Leuten bis zu Familien mit kleinen Kindern.“ Für letztere haben die Betreiber einen Spielplatz im Garten des Landhauses hergerichtet.

Nun sind alle Arbeiten an Gebäude und Gelände abgeschlossen. „Nur der Rasen im Garten muss wegen der schlechten Witterung, die wir hatten, noch etwas wachsen“, so Skrotzki.

Eine erste Veranstaltung ist für Samstag, 9. April, geplant: Dann gastiert „Theo’s Singletanz“ mit einem Schlager-Abend im großen Saal des Landhauses. Für den Sommer sind außerdem mehrere Grill-Büfetts im Biergarten angedacht.

Aktuell suchen Strotzki und Gerdes noch Verstärkung vor allem in Form von Servicekräften für ihr Landhaus.

Darüber, wie viele Gäste ihr Gasthaus im Tagesgeschäft wird begrüßen können, möchte Skrotzki keine Prognose abgeben. „Hoffentlich kommen 200 Leute“, meint Gerdes dazu mit einem Augenzwinkern.

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