„Reload“ rockt Sulingen: Das Mittelzentrum als Treffpunkt der Musikfans

Es wird hart und heiß

Die Flagge ist gehisst, die Reload-Kanone in Positur: Heute startet das zweitägige Festival in Sulingen. - Foto: S. Wendt

SULINGEN - „Hoch Gerd“ beschert dem Reload-Festival ein im Wortsinn heißes Wochenende. Die Festivalbesucher sind kundig, wissen, dass sie in diesem Jahr keine Rucksäcke oder Taschen mit in den Innenraum nehmen dürfen, das sogenannte Infield. Schon kursieren im Netz die Bauanleitungen für Klebeband und Ein-Liter-Tetrapack für jene, die das noch nicht kennen.

Das Stoppelfeld ist knochentrocken, als am Donnerstag die letzten Aufbauarbeiten rund um die stattliche Bühne und im Innenraum erfolgen. Die T-Shirts der zahlreichen Helfer sind klitschnass, „gewuppt“ werden müssen hauptsächlich schwere Dinge, bei etwa 30 Grad Celsius. Und seit dem Morgen läuft bereits die erste Anreisewelle. Wohlwissend, dass der Zeltplatz erst ab 15 Uhr geöffnet werden soll, sind viele bereits früh gestartet und kippen mittags den Zeitplan: Die Schlange der Festivalbesucher, die campen wollen, ist einfach zu groß. In der Sulinger City finden sich derweil immer mehr Gruppen ein, um die Innenstadt zu erkunden. Etliche Einzelhändler haben sich auf die Festivalklientel passgenau eingestellt. Die zweitägige Veranstaltung ist ein Aushängeschild für das Mittelzentrum, „es geht was auf dem Land“. Die Fans der Reload-Musik sind ein Publikum, das dankbar ist für die offenen Arme, mit denen es in der Region empfangen wird. Und: Die Reload-Macher haben die Bürger, besonders die Anwohner, mitgenommen in die Planungen und so ist die Unterstützung dafür, das Festival in Sulingen zu halten, enorm groß. Zwei Tage „harte Musik“ – endlich auch mal ohne Regen, Sturm und Unwetter, wie bei so vielen anderen Festivals in diesem Jahr, das freut die Teilnehmer. Gut 30 Stände mit Merchandising, Getränken und Speisen bilden einen Rahmen um das Infield. Hinter dem Technikturm wird ein zusätzlicher Biergarten aufgebaut. Spezielle Armbänder werden an die Teilnehmer ausgegeben – so ist jederzeit sichtbar, wer wie lange auf dem Gelände sein darf und an wen kein Alkohol ausgeschenkt werden darf. Und die Musik? Limp Bizkit (Freitag, 23.30 Uhr) und Airbourne (Samstag, 22 Uhr) sind als Headliner angekündigt und sind das auch für viele. Doch der Nachwuchs rockt nicht minder und kann sich auf eigene Fangemeinden verlassen. Mit einem lauten Ruf, der ihnen vorauseilt, reisen „Die Kassierer“ nach Sulingen. Wer noch keine Karten hat: Die gibt es am Veranstaltungsgelände (am Eingang Anne-Frank-Straße). - sis

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