Im Bürgerpark im Sulinger Westen

Premiere für Weihnachtsmarkt „WinterWunderWald“

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Halten die Veranstaltungsfäden des „WinterWunderwaldes“ in den Händen: Andreas Albers von der Schützengesellschaft, Klaus Spehlbrink von der Bürgerparkgesellschaft und Friedrich Kelkenberg vom Kutscher Klub (von links). 

Sulingen - Wird der Markt angenommen, ist die Wiederholung (nahezu) garantiert: Schützengesellschaft von 1896 Sulingen, Bürgerparkgesellschaft von 1875 und Kutscher Klub ziehen an einem Strang. Für Sonnabend, 17. Dezember (ab 14 Uhr), bitten sie gemeinsam zur Premiere des Weihnachtsmarktes im Bürgerpark im Sulinger Westen. Die Bezeichnung „WinterWunderWald“ sei mehr als ein Titel, „sondern für uns Programm“, sagt Klaus Spehlbrink, Präsident der Bürgerparkgesellschaft.

Die Idee des Weihnachtsmarktes auf dem Festplatz in der Mitte des Bürgerparkes unweit der Bundesstraße 61 sei während eines Besuches in Goslar entstanden, erklärt Andreas Albers, Präsident der Schützengesellschaft. Er verweist auf die Bemühungen der drei im Sulinger Westen beheimateten Vereine, den Park durch die Organisation von Veranstaltungen als Naherholungsgebiet für die Mitbürger interessanter zu gestalten.

Albers: „Der Park bietet ohnehin eine tolle Atmosphäre. Anlässlich des ,WinterWunderWaldes‘ wird diese durch Illumination noch verstärkt.“ Erste Absprachen mit Veranstaltungstechnikern seien bereits getroffen.

Kontakte geknüpft habe man laut Klaus Spehlbrink genauso mit Anbietern von Kunsthandwerk, Verkäufern von Weihnachtsbäumen, einem Weihnachtsmann, der mit einer Kutsche anreisen wird, und Beschickern eines mittelalterlichen Marktes, der am 17. Dezember das Zentrum des „WinterWunderWaldes“ bilden soll.

Kunsthandwerker bieten demnach unter anderem Schmuck und Taschen sowie Gediegenes aus Holz und Glas an. Weihnachtsbäume werden vom Hof Becker aus Kirchdorf beigesteuert, den mittelalterlichen Markt beschicken die Mitglieder des Vereins „Bovelzunft“ aus Bassum. „Unter anderem erwarten wir Feuerschlucker und Gaukler“, sagt Andreas Albers.

Um Getränke und Speisen kümmern sich die Organisatoren selbst, die derzeit noch an dem Rahmenprogramm basteln: Musikdarbietungen seien vorgesehen, in der Mitte des Festplatzes ein Lagerfeuer, an dem Kinder Stockbrot backen können, unter anderem auch ein Shuttledienst, der die Besucher aus der Innenstadt in den Sulinger Westen bringen soll. „Parkmöglichkeiten haben wir ansonsten genug“, verspricht Friedrich Kelkenberg mit Blick auf den Fahrplatz des Kutscher Klubs.

Klaus Spehlbrink kündigt „besucherfreundliche Preise“ an: „Wir machen das aus Spaß an der Freude – und eben, um den Park bekannter zu machen.“

Der Ansatz der drei im und am Park beheimateten Vereine, das Areal bekannter zu machen, ist nicht neu. „Vor fünf oder sechs Jahren haben wir mit einem Bürgerparkfest angefangen, seitdem ist das Stephansstift mit seinem Kinderfest regelmäßiger Gast, die Kreissparkasse Grafschaft Diepholz mit dem Knax-Club auch.“

Ziel sei, den „WinterWunderWald“ fest im städtischen Veranstaltungskalender zu etablieren. „Der Anfang ist gemacht“, davon sind Andreas Albers, Klaus Spehlbrink und Friedrich Kelkenberg überzeugt. 

oti

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