Arbeiten zum Jawoll-Markt im Osten im vollen Gang

Übergabe Ende August

Investor und Vermieter: Jan Schwabe, Geschäftsführer der Möbelhaus Friedrich Müller GmbH & Co. KG. - Foto: Schlotmann

Sulingen - Über das Investitionsvolumen spricht Jan Schwabe, Geschäftsführer der Möbelhaus Friedrich Müller GmbH & Co. KG, nicht. Nur soviel: „Das ist nicht unbeträchtlich.“ Die Arbeiten in den Räumen, die bisher dem SB-Möbelfuchs mit Küchendepot gedient haben, schreiten voran. Sie sollen ab Mitte bis Ende September der J.A.Woll Handels GmbH für die Unterbringung eines Jawoll-Sonderpostenmarkts dienen.

Erst Ende Juni hatte der Rat der Stadt Sulingen mit der Änderung des Bebauungsplanes Nummer 79 – Gewerbe- und Sondergebiet Ost – die Voraussetzungen für die Umsetzung der Projektidee Schwabes geschaffen (wir berichteten). „Für uns ein Projekt von immenser Bedeutung“, sagt der Investor und Vermieter. „Wir erhoffen uns durch die Ansiedlung des Marktes nicht nur mehr Frequenz für das Gewerbegebiet Sulingen Ost, sondern für das ganze Mittelzentrum.“

Laut Mitteilung des Geschäftsführers des Möbelhauses werde er die Räumlichkeiten Ende August / Anfang September „quasi schlüsselfertig“ übergeben. Bis dahin werden nahezu täglich die Handwerker im Ostteil des Gebäudes an der Nienburger Straße ein- und ausgehen. „Der SB-Möbelfuchs ist weitergezogen“, erklärt Schwabe. „Nach Norden, in eine Bestandsimmobilie auf unserem Grundstück.“ Nach dem Umzug begannen die Arbeiten für die Aufnahme des Jawoll-Marktes. Geplant ist in dem Gebäude eine Netto-Marktfläche von 2 300 Quadratmetern, zusätzlich Bereiche für die Verwaltung sowie Sozial- und Sanitärräume. Alle Räume werden im Zuge des Umzuges energetisch saniert. Im Außenbereich wird auf der Ost-Seite eine Verkaufsfläche mit einer Größe von 700 Quadratmetern ausgewiesen. Auf der Westseite entsteht derzeit ein Kaltlager. Jan Schwabe spricht von einer Größe von 300 Quadratmetern. „Jawoll bringt quasi die Regale, das Warenwirtschaftssystem, die Mitarbeiter und Ware mit. Alles andere bereiten wir vor.“

Das Miteinander mit den Mitarbeitern von Jawoll, insbesondere mit Hauptgeschäftsführer Ingo Stern, bezeichnet der Investor als „niveauvoll“. „Die Frage war nie, ob Jawoll nach Sulingen kommt. Die Frage war nur, in welcher Größe.“

Die Idee, im Sulinger Osten einen Restpostenmarkt anzusiedeln, trug Jan Schwabe schon länger mit sich herum. „2003 habe ich gegenüber den Stadtplanern davon gesprochen. 2008 wurden die Gedanken dann etwas konkreter.“ Den Bauantrag habe er dann tatsächlich aber erst im Mai 2014 abgegeben. „Von 2014 bis heute war das ein langer Weg“, sagt der Investor. Ein Weg, auf dem es das ein oder andere Hindernis zur Seite zu räumen galt. Zuletzt aufgrund des Integrationsgebotes des Landesraumordnungprogrammes, das die Stadt bei der Bauleitplanung zu berücksichtigen hatte und auf das der Landkreis als Aufsichtsbehörde hingewiesen hatte: Nach dem Integrationsgebot darf großflächiger Einzelhandel mit zentrenrelevanten Sortimenten auf einer Fläche ab 800 Quadratmetern nur innerhalb des zentralen Versorgungsbereiches angesiedelt werden; in Sulingen an der Langen Straße. Die Stadt modifizierte mit der Änderung des Bebauungsplanes ihre Ursprungsplanungen: Waren im ersten Entwurf Sortimente zentrenrelevanter Produkte auf 1.200 Quadratmetern Verkaufsfläche ausgewiesen, sind es jetzt nur noch 800. 

oti

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