Kandidaten der Sulinger CDU beleben die Hoffest-Tradition

„Soll keine Eintagsfliege sein“

Gemeinsam feiern war beim Hoffest der CDU-Stadtratskandidaten Trumpf. „Wahlkampf“ gab es auch – vor dem Gasthaus „Zum schwarzen Ross“, mit einen Anhänger und Absperrband... - Foto: Behling

Sulingen - Nicht um politische Fragen, sondern darum, einen schönen Abend zu verbringen ging es den zahlreichen Gästen der Kandidaten der Sulinger CDU für den Stadtrat am Samstag – trefflich diskutieren ließ sich allerdings über die Frage, wann es das letzte der Hoffeste am Gasthaus „Zum schwarzen Ross“ gegeben hatte, denen die Union ein Revival bescherte. Mit einer Jahreszahl konnte Wirtin Ute Meyer auch nicht dienen, ihr Tipp: „Noch zu D-Mark-Zeiten.“

„Zwei, drei Leute haben schon zu mir gesagt: ,Endlich mal wieder was los in Sulingen‘ “, berichtete Mario Pschunder, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes. Im Hof hinter dem Gasthaus sorgte ein DJ für Partymusik, Lichterketten und das Blätterdach der Bäume für urige Atmosphäre – um die nicht kaputt zu machen, wagten die Veranstalter, auf eine Überdachung mit Zeltplanen zu verzichten. Und hatten Glück, leichter Regen erwischte die Gäste erst in den frühen Morgenstunden. Für Wein, Bier und Cocktails gab es kulinarische Angebote von Currywurst und Pommes über Flammkuchen bis zu griechischen Spezialitäten als „feste Grundlage“.

„Das hier soll keine Eintagsfliege sein“, kündigte Matthias Wendland an, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion. „Wenn es gut läuft, möchten wir auch künftig zu Hoffesten ,bei Ute‘ einladen – nicht nur in Wahljahren, jedes Jahr.“ Apropos: „Wahlkampf“ gab es am Samstagabend auch. Die Freien Wähler Sulingen hatten einen Wagen mit Anhänger vor dem Gasthaus geparkt, den Konterfeis der FWS-Kandidaten zierten. Auf der laut Schild für Rettungwagen und Taxen reservierten Parkspur. CDU-Stadtverbandsmitglieder wickelten „aus Sicherheitsgründen“ den Anhänger komplett mit Absperrband ein. „Wir könnten den Abschleppdienst rufen, wollen den Freien Wählern aber ja keine Kosten verursachen“, erläuterte Mario Pschunder grinsend. Der Fall machte auf Facebook die Runde – und flugs fand sich ein FWS-Mitglied ein, um den Anhänger wieder zu „entfesseln“. 

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