Grüne im Rat der Stadt Sulingen: Guido Wagner erster Nachrücker

Schmidt nimmt Mandat nicht an

Verzichtet auf ihr Mandat im zukünftigen Rat der Stadt Sulingen: Waltraut Schmidt von den Grünen. - Foto: Schlotmann

Sulingen - Erste personelle Veränderungen im zukünftigen Rat der Stadt Sulingen: Waltraud Schmidt, die über die Liste auf dem Wahlvorschlag der Grünen in das Gemeindeparlament eingezogen wäre, wird das Mandat nicht wahrnehmen. Das teilte die 62-jährige Lehrerin am Donnerstagmorgen gegenüber der Redaktion mit. Erster Nachrücker wäre Guido Wagner.

„Etwas wehmütig bin ich schon“, sagt Schmidt, die noch bis Ende Oktober im aktuellen Rat der Stadt mitwirkt und im Oktober 2014 für den bei der Kommunalwahl 20111 ursprünglich gewählten Bewerber Torben Brokate in die Gemeindevertretung nachgerückt war. Brokate hatte 2014 seinen Wohnsitz in Sulingen aufgegeben und war nach Barenburg gezogen.

57 Stimmen hatte die Lehrerin Schmidt am Sonntag bei den Wahlen auf sich vereinen können. „Zu wenig“, sagt die 62-Jährige. „Guido hat mehr als doppelt so viele Stimmen bekommen – und ist fachlich sehr qualifiziert. Ich glaube, er wird im Rat Gutes bewirken können. Er ist der richtige Mann an der richtigen Stelle.“

An ihrer Funktion als Sprecherin der Arbeitsgruppe Klimaschutz im Bürgerbeteiligungsprozess „Wir sind Sulingen 2.029“ wird Waltraud Schmidt festhalten. „Dass ich auf das Mandat verzichte, bedeutet nicht, dass ich mich nicht mehr einmische. Natürlich liegt mir die Entwicklung der Stadt am Herzen. Gerade im Bereich Klimaschutz gibt es noch viele Themen, die wir aufgreifen müssen.“ Sie werde auch weiter im Vorstand des Ortsverbandes Sulingen der Grünen mitwirken.

Guido Wagner auf Anfrage der Redaktion: „Ja, ich werde den Sitz annehmen.“ Überraschend traf den Grünen die Nachricht nicht: „Wir, also Waltraud, Hermann Schröder als Ortsverbandsvorsitzender und ich, hatten das intern vorbesprochen.“ Beratungen über eine möglich Arbeitsteilung in der zukünftigen Fraktion der Grünen, in der dann neben Guido Wagner auch Ortsverbandsvorsitzender Schröder mitwirken wird, habe es noch nicht gegeben.

oti

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