Stiftung Niedersachsenmetall wirbt für das Ingenieurswesen

Kurzweil in der Orientierung

Podiumstalk am Donnerstagnachmittag auf der Bühne des Stadttheaters: Moderator Werner Gartz mit seinen Talk-Gästen Theo Lenz und Dr. Dennis Kampen (von links). - Foto: Schlotmann

Sulingen - Keine langatmigen Vorträge, dafür Kurz-Filme, Experten-Talks – und Anschauungsunterricht im wahrsten Sinne des Wortes mit Blitz und Donner. Vertreter der Stiftung Niedersachsenmetall waren am Donnerstag in der Mission Berufsorientierung am Gymnasium Sulingen unterwegs. Im Auditorium saßen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen zehn und elf, die die Programmgestalter für den Gang auf einen Ausbildungsweg zum Ingenieur begeistern wollten.

Stiftungsmitarbeiter Werner Gartz moderierte die Talkrunden, während der Dr. Dennis Kampen und Stefan Wohlers als Absolvent eines Dualen Studiums (beide BLOCK Transformatoren-Elektronik GmbH, Verden), Theo Lenz von der Stelter Zahnradfabrik GmbH mit Sitz in Bassum und Professor Dr. Wolfgang Behm von der „hochschule 21“ in Buxtehude über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten sprachen.

Stephan Timke als Mitglied der Schulleitung riss während der Begrüßung die Vielseitigkeit der Tätigkeitsfelder der Ingenieure an. Digitalisierung, Energiewende, Elektromobilität – der Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern steige von Tag zu Tag. Nach Recherchen des Koordinators der Jahrgangsstufen elf und zwölf seien aktuell bundesweit 65 000 Ingenieurs-Stellen unbesetzt. „Mit unserer Veranstaltung wollen wir Impulse setzen und Neugierde wecken“, erklärte Timpke.

Was erwartet die Wirtschaft von ihren Bewerbern? Welche Chancen bieten sich durch Berufsausbildung und Ingenieurstudium? In der ersten Runde berichteten die Talkgäste über die eigenen Berufslaufbahnen und gewährten Einblicke in den jeweiligen Arbeitsalltag. Während der zweiten Runde gaben sie Tipps zur Berufswahl. Theo Lenz in Richtung der Schülerinnen und Schüler: „Wichtig ist, dass sie einen Beruf ergreifen, der ihnen Freude bereitet. Das Geld kommt dann irgendwann ganz von alleine.“

Wie faszinierend Technik sein kann, bewies am Ende der Veranstaltung Felix Kraus von der Ostfalia Hochschule Wolfenbüttel mit einem Feuerwerk der Experimente.

Werner Gartz: „Mit der Veranstaltungsreihe ‚Mit Technik in die Zukunft‘ informieren wird über Studiengänge und Berufswege, um den technischen Nachwuchs zu fördern.“ Hintergrund des Projektes seien die seit Jahren zu geringen Studienanfängerzahlen in den Ingenieurwissenschaften und der steigende Bedarf der Unternehmen an innovativen Ingenieuren.

Träger der Veranstaltungsreihe sind neben der Stiftung Niedersachsenmetall die Ingenieurkammer Niedersachsen, der Landesverband Niedersachsen des Vereins Deutscher Ingenieure und der Landesverband Niedersachsen des Verbandes Deutscher Elektrotechniker. 

oti

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