Ernesto Murua Zambrano schließt den Sulinger Musik-Pub

Abschiedsparty im „Colosseum“

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Aus für das „Colosseum“: „Es ist wirtschaftlich einfach nicht mehr rentabel“, stellt Ernesto Murua Zambrano fest und zieht die Konsequenzen.

Sulingen - Zur Abschiedsparty mit Getränken zu günstigen Preisen lädt Betreiber Ernesto Murua Zambrano für Freitag und für Samstag, jeweils ab 19 Uhr, in den Musik-Pub „Colosseum“ an der Bismarckstraße ein: Der 44-Jährige mit spanischen Wurzeln hat sich entschieden, die Gastwirtschaft, die für Jugendliche und junge Erwachsene ein beliebter Treffpunkt in Sulingen war, nach dem kommenden Wochenende endgültig zu schließen.

Im November 2008 hatte er das „Colosseum“ übernommen, „es lief am Anfang ziemlich gut“, stellt er fest. „Aber jetzt ist es wirtschaftlich einfach nicht mehr rentabel, die Umsätze sind stetig zurückgegangen.“ Versuche, einen Nachfolger zu finden, der den Musik-Pub weiter betreibt, seien gescheitert. Festangestellte gab es nicht, Murua Zambrano arbeitete mit einem festen Kreis von Aushilfen. „Ich werde mich wohl umorientieren und als Freiberufler tätig werden – außerhalb der Gastronomie.“ Der 44-Jährige betont: „Ich möchte mich ausdrücklich bei unseren treuen Stammgästen bedanken. Sie sind der Grund, dass ich mich mit zumindest einem weinenden Auge vom ‚Colosseum‘ trenne.“ Das Inventar der Gaststätte – von Dekoartikeln über Gläser bis zu Lampen (nicht die Tische und Stühle) bietet er am kommenden Sonntag, 28. Februar, von 14 bis 18 Uhr in Form eines Flohmarktes zum Kauf an.

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