„Gemeinde inklusiv“: Tipi nimmt Form an

„Ein Zeichen für die Vielfalt“

„Gemeinde inklusiv – eine Stadt für alle“: Ulrike Schafmeyer und Eileen Scurfield (an der Nähmaschine) arbeiten an dem Tipi.

Sulingen - Das Tipi, das Bethel im Norden, der Verein Blau Wahl und die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Sulingen im Zuge des Projektes „Gemeinde inklusiv – eine Stadt für alle“ schaffen wollen, nimmt Form an: Eileen Scurfield, Mitarbeiterin von Bethel im Norden, brachte am Sonnabend während des Willkommensfestes von „Bethel“, Flüchtlingsinitiative und Kirchengemeinde im Gemeindezentrum an der Edenstraße erste Stoffquadrate zusammen.

Zur Anschauung, insbesondere für die Flüchtlinge unter den Gästen, hatte sie ein Miniaturmodell mitgebracht. „Für die Außenhaut des Tipis brauchen wir eine Stoffbahn von viereinhalb Metern Breite und acht Metern Länge“, erklärte sie.

Ende April waren „Bethel“, der Verein Blau Wahl und die Kirchengemeinde in das Projekt gestartet.

Das Tipi, an dem möglichst viele Bürger und Gruppen mitarbeiten sollen, verstehen die Partner als „anerkennendes Zeichen für die bunte Vielfalt in der Stadt“. Die Bürger sind aufgefordert, Stoffreste beizusteuern, aus denen dann das Tipi selbst entsteht. Ist es fertig, soll es die Partner zu all ihren Veranstaltungen begleiten.

Stoffreste können während der regulären Öffnungszeiten im Sozialpsychiatrischen Tageszentrum TAFF an der Nienburger Straße abgegeben werden. 

oti

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