Tour de Stuhr und interkulturelle Sternfahrt durch die Region

Radtour und Picknick kommen gut an

In ihren leuchtenden Warnwesten waren die Organisatorinnen Susanne Gerdes (li.) und Ulrike Dunkhase-Niemeyer zwischen den Picknickfreunden nicht zu übersehen. - Foto: Ostrowski

Stuhr - „Mit dem Wetter hatten wir ausgesprochen Glück“, freut sich Ulrike Dunkhase-Niemeyer am Samstagnachmittag im Park Habenhauser Moor in Seckenhausen: Lediglich am Silbersee habe es ein paar Tropfen geregnet, ansonsten sei das Wetter auf der ganzen Tour trocken gewesen.

Sie war zusammen mit Susanne Gerdes von der Bürgerstiftung die Ausrichterin der „Tour de Stuhr“, einer Radtour durch die einzelnen Ortsteile. Pünktlich um 11 Uhr starteten 21 Radlerinnen und Radler am Mehrgenerationenhaus in Brinkum. Von dort ging es zunächst zum Silbersee, wo die Gruppe eine kleine Pause einlegte und die Zeit für ein Rätsel nutzte. 

„Dort haben wir eine Schätzung der Wassertemperatur in Auftrag gegeben“, so Dunkhase-Niemeyer. Die Teilnehmer sollten sie erraten. Eine Frau traf mit ihrer Angabe von 23 Grad Celsius ins Schwarze und gewann so eine Sonnenbrille. Später radelten die Teilnehmer weiter über Blocken und Groß Mackenstedt nach Heiligenrode, wo sie ein Eis naschten und das Mühlenensemble besichtigten.

Nächstes Ziel war das Mehrgenerationenhaus in Fahrenhorst. Dort nahmen Ute Jarzak, Gisela Gustavus, Linda Bagge und Beatrice Hinte die Pedalritter mit Keksen und kalten Getränken in Empfang. Von dort ging es auf die Zielgerade zum Spielplatz Habenhauser Moor in Seckenhausen, wo ein ausgiebiges Picknick geplant war.

Gudrun Behrens vom Hospizverein in Brinkum und Marianne Osmers, die beide seit gut einem Jahr in Brinkum wohnen, lobten die Route, die die Organisatorinnen ausgewählt hatten. „Wenn man die Gemeinde kennenlernen will, muss man so eine geführte Radtour vom Mehrgenerationenhaus aus mitmachen“, fand Gudrun Behrens. 

Aber auch Wanda Rüter, die bereits seit 1971 in Moordeich wohnt, war von der Tour begeistert. „Obwohl ich noch viel Rad fahre, habe ich Wege kennengelernt, die ich in 45 Jahren noch nie gesehen habe“, stellte sie fest.

Parallel zu dieser Gruppe startete um 13 Uhr unter der Leitung von Rolf Kasper die interkulturelle Sternfahrt. Die Teilnehmer schwangen sich zeitgleich in Brinkum, am Altstuhrer Rathaus, an der Alten Wache in Leeste und vor der Sparkasse in Heiligenrode in die Sättel. „An dieser Sternfahrt nahmen noch einmal 27 Personen teil, darunter etwa 16 Flüchtlinge“, so Kasper. 

Nach etwa sechs Kilometern erreichten sie ebenfalls das Ziel in Seckenhausen. Ulrike Dunkhase-Niemeyer freute sich über die rege Beteiligung. „Das war unsere erste Veranstaltung dieser Art. Eine Wiederholung ist aber nicht ausgeschlossen“, meinte sie. - bos

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