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Stuhrer Weihnachtskorb: Produkte mit Lokalkolorit

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Rathausmitarbeiterin Petra Spindelndreher, Hermann Josef Meyer vom Förderverein der Schulen in Varrel und Moordeich und Beate Brand von der Bäckerei Helmers (v.l.) haben schon mal zwei Weihnachtskörbe zusammengestellt.

Stuhr - Von Andreas Hapke. Von einem „Jahr der umfangreichen Neuerungen“ spricht die Gemeinde im Zusammenhang mit dem Stuhrer Weihnachtskorb. Tatsächlich können sich die Kunden allerlei neue Produkte in ihren Korb packen lassen. Insgesamt reicht die Palette wieder von Klaben und Marzinpanfiguren über Apfel-Holunder-Saft und Weihnachtstee bis hin zu Büchern, Karten und Spielen.

Ihre Premiere feiert zum Beispiel die Kloster-Apotheke, die unter dem Namen „Heiligenroder Lippengold“ ein Pflegeprodukt für die Lippen auf den Markt gebracht hat. Ihren Marienlikör bietet sie ebenfalls an.

Erstmals gibt es laut Rathausmitarbeiterin Petra Spindelndreher auch „Gedrucktes“, und das gleich in dreifacher Ausführung: Die evangelische Kirchengemeinde Stuhr steuert den Jubiläumsband zum 825-jährigen Bestehen ihres Gotteshauses bei, die Bewohner des Seniorenwohnparks „Haus am Brunnen“ ihre Koch- und Backrezeptsammlung sowie der Förderverein der Schulen in Moordeich und Varrel das Büchlein „Frau Lehrer, was machst du eigentlich beruflich?“ mit Sprüchen aus den Klassen eins bis vier.

„Das meiste haben wir vorrätig“, sagt Beate Brand von der Bäckerei Helmers, die als eine von vier Verkaufsstellen fungiert. Bei den anderen drei handelt es sich um „Die Kleine Oase“, „Birgits Schlemmer-Keller“ und die Galerie/Teestube Anita Schmücker. Sowohl in den vier Geschäften als auch im Bürgerbüro des Rathauses liegen jetzt Broschüren mit allen Artikeln aus.

Von Beginn an befüllt die Bäckerei Helmers den Korb mit Erzeugnissen wie den Moordeicher Leckerli oder dem Moordeicher Schwarzbrot. Überhaupt setzen die meisten Anbieter mit ihren Produktnamen auf Lokalkolorit, allen voran die Gemeinde unter anderem mit dem Stuhrer Becher, dem Stuhr-Skatspiel und den Vollmilchtäfelchen „Stuhrer Grüße“. Darüber hinaus beteiligt sich die Imkerei Röpe mit ihrem Stuhrer Drohnenschluck, die „Kleine Oase“ mit Stuhrer Wurst im Glas und die Firma Handel Büro Service mit dem „Stuhrer Eselsspiel“ oder dem Würfelspiel „Stuhrer Glückshaus“.

„Wir verkaufen 40 bis 50 Weihnachtskörbe pro Jahr“, sagt Spindelndreher. „Mal kleinere, mal größere. Natürlich sind alle Produkte auch einzeln erhältlich.“ Einen Korb können die Kunden schon ab 20 Euro erwerben.

Wie immer gilt: Die Verkaufsstellen benötigen in der Regel einen Vorlauf von zwei Tagen, um alles zusammenzustellen. Bei größeren Bestellungen ab zehn Körben sollte der Kunde eine Woche einplanen. Nach Absprache schicken die Verkaufsstellen den Geschenke-Mix auch zu. 

Per Internet sind Bestellungen ebenfalls möglich.

www.stuhr.de

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