Crash an Stauende  

Person nach Unfall auf A1 eingeklemmt

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Zwischen dem Autobahndreieck Stuhr und der Anschlussstelle Brinkum kam es vor einer Baustelle zu einem Auffahrunfall.

Groß Mackenstedt - Zu einem schweren Verkehrsunfall wurde am Montag gegen 7.30 Uhr die Ortsfeuerwehr Groß Mackenstedt über Meldeempfänger und Sirene auf die Autobahn 1 alarmiert.

Zwischen dem Autobahndreieck Stuhr und der Anschlussstelle Brinkum kam es an einem Stauende zu einem Auffahrunfall mit drei Lkw, berichtet ein Feuerwehrsprecher. An einer an der Anschlussstelle Bremen bestehenden Baustelle, staute sich der Verkehr.

Ein 33 Jahre alter Sattelzugfahrer aus dem Emsland erkannt das Stauende rechtzeitig und bremste sein Fahrzeug bis zu Stillstand ab. Hinter ihm stand anschließend ein Sattelzug aus Litauen, dessen 55 Jahre alter Fahrer den Stau auch erkannte und sein Fahrzeug bremsen konnte. Ein 45 Jahre alter Sattelzugfahrer aus Polen erkannte das Stauende nach seinen Angaben auch auf Grund der tief stehenden Morgensonne nicht mehr rechtzeitig und fuhr auf den Laster aus Litauen auf, teilt ein Polizeisprecher mit. Der Fahrer wurde dann durch die Wucht des Aufpralls dann noch auf den Sattelzug aus dem Emsland geschoben.

Im letzten Laster solle der 45 Jahre alte polnische Sattelzugfahrer und sein 15 Jahre alter Sohn eingeklemmt sein, wurde den Feuerwehrleuten mitgeteilt.

Die ersten eintreffenden Kräfte fanden die als eingeklemmt vermuteten Personen trotz der stark verschobenen Fahrerkabine bereits befreit vor, erklärt der Pressesprecher. Sie waren leicht verletzt. Die Ortsfeuerwehr sicherte die Unfallstelle deshalb lediglich ab und stellte den Brandschutz sicher.

Der Sattelzugfahrer aus dem Emsland wurde ebenfalls leicht verletzt. Alle drei Personen wurden zur Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Die Sattelzüge aus Polen und Litauen waren nicht mehr fahrbereit und wurden durch eine Bergungsfirma abgeschleppt. Der Verkehr wurde einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt. Es bildete sich ein Rückstau von etwa acht Kilometern auf der A 1 und drei Kilometern auf der A 28.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr haben ausgelaufene Betriebsstoffe gebunden und aufgenommen. Auch der Rettungsdienst sowie der der Rettungshubschrauber Christoph 6 waren im Einsatz. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 300.000 Euro.

jom

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