Anwohner feiern das 65-jährige Bestehen ihrer Siedlung

Die Lindenstraße ist nun Rentner

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Während die Erwachsenen bei Kaffee und Kuchen plaudern, toben sich die Kinder bei zahlreichen Aktionen aus.

Brinkum - „Es ist eine sehr schöne Tradition, in der Lindenstraße ein Fünfjahresfest zu feiern“, erklärte Wolfgang Arlt am Sonnabend in seiner Begrüßungsrede anlässlich des 65-jährigen Bestehens der Brinkumer Lindenstraße. Da es sich um die 13. Auflage der Veranstaltung handelte, war auch Bürgermeister Niels Thomsen zu Gast. „Ich gratuliere der Lindenstraße zum Eintritt in das Rentenalter“, sagte der Rathauschef. „Aber die 65 ist eben nur eine Zahl, in Wirklichkeit ist die Lindenstraße eine sehr junge Straße.“

Wolfgang Arlt wohnt seit 1980 in der Straße, seine Frau Barbara war bereits als kleines Mädchen im Jahr 1960 zugezogen. Er freue sich, dass die Lindenstraße von großen Stadthäusern verschont geblieben ist, sagte Arlt. Dass das so bleibt, sei auch der Wille von Gemeinderat und Verwaltung. Eine Veränderung des Straßenbildes sei auch für die Zukunft nicht in Sicht. „Freuen wir uns auch weiterhin über die Pfützen vor unseren Häusern“, scherzte Arlt.

Am längsten wohnt Willi Kiesewetter an der Lindenstraße. „Ich habe hier 1951 das erste Haus gebaut. Es trug damals die Nummer 575, als in Brinkum die Häuser noch durchnummeriert waren“. Sie hieß damals noch nicht wie heute, sondern als Verbindung zwischen Feld- und Hüchtingstraße lautete der Name seinerzeit Mittelweg.

Für die Feier zum 65-jährigen Bestehen hatten die Organisatoren ein großes Zelt aufgebaut, am Eingang stand ein Tisch mit kleinen Schilder und Wäscheklammern. Jeder konnte sich mit einem Namensschild versehen, auf dem auch die Hausnummer notiert wurde.

Die Anwohner hatten Kaffee und Kuchen mitgebracht. Selbst Geschirr und Besteck war im Gepäck. „Das nehmen die Besucher alles wieder mit nach Hause“, so Wolfgang Arlt.

Tanja Westphal war für die Kinderbelustigung zuständig. Ihr Team hatte auf dem Spielplatz zahlreiche Geräte aufgebaut. Die Kinder konnten sich am Torwandschießen beteiligen, eine Schokokussweitwurfmaschine stand bereit, und Sackhüpfen und Kinderschminken waren ebenfalls Bestandteile des Programms.

Am Abend heizten die Anwohner den Grill an und nach dem Essen wurde getanzt. Tags darauf war ein Frühschoppen angesetzt, mittags gab es Erbsensuppe mit Würstchen, und wer Glück bei der Tombola gehabt hatte, konnte seinen Gewinn abholen.

bos

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