Zwei Tage Erntefest in Seckenhausen

Landjugend hat den schönsten Wagen

Beim Gestalten ihrer Erntewagen haben sich alle Teilnehmer viel Mühe gegeben. - Foto: Büntemeyer

Seckenhausen. Ein langer Festzug mit 22 liebe- und fantasievoll geschmückten Erntewagen sowie zahlreichen Fußgruppen dazwischen bewegte sich am Sonnabend durch die Seckenhauser Straßen. In diesem Jahr richtete der Reitverein Seckenhausen das Erntefest aus, wurde dabei aber von allen örtlichen Vereinen unterstützt.

Der Festzug formierte sich auf dem Hof Detjen. Dort begrüßte Hermann Detjen die Teilnehmer. Er freute sich über die Resonanz, mit der eine gute Tradition bewahrt bleibt. Zum wiederholten Mal war sein Hof der Sammelplatz für den Seckenhauser Erntefest-Umzug, immer wieder freue er sich über das gute Miteinander, so Detjen.

Die Festansprache hielt Bürgermeister Niels Thomsen. Auch er sprach von der Tradition, die durch solche Veranstaltungen weiterlebe. Erntefeste seien auch Feste, bei denen Jung und Alt gemeinsam feiern. Daher freue er sich besonders über die vielen jungen Leute, die aktiv an der Gestaltung des Festes und der Erntewagen beteiligt waren.

„Erntefeste sollten gefeiert werden, sie sollten aber auch bewusst machen, dass eine gute Ernte nicht selbstverständlich ist und daran erinnern, woher das Essen kommt“, sagte Thomsen. Den Erntesegen sprach Pastorin Judith Matthes.

Dann setzte sich der Tross in Bewegung. Eine Reitergruppe führte den Festzug an, dahinter folgte der Wagen mit der herrlichen Erntekrone, den Mitglieder des Reitvereins auf dem Hof Wesemann gebunden hatten.

Auf dem zweiten Wagen saßen die Blockener Blasmusikanten und unterhielten die benachbarten Gruppen, während andere Besatzungen eigene Musik „an Bord“ hatten. Fröhlich winkend fuhren die Teilnehmer an den Spalier stehenden Zuschauern vorbei und warfen ihnen Bonbons und andere Süßigkeiten zu. Begleitet und abgesichert wurde der Zug durch Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr.

Nach der Ankunft an der Reithalle wurde die Erntekrone unter dem Hallendach befestigt, danach gab es ein Kaffee- und Kuchenbüfett. Inzwischen hatte eine Jury auch den schönsten Garten an der „Flaniermeile“ entdeckt: Es war der von Angelika und Alfred Lampe. Den schönsten Festwagen hatte nach Meinung der Jury die Landjugend Stuhr-Hasbergen unter dem Motto „Alte Ernte“ geschmückt. Gleichzeitig hieß es jedoch, dass den Juroren die Aufgabe sehr schwer gefallen sei, weil der Festzug an so vielen gepflegten Gärten vorbeigefahren sei und sich alle Gruppen sehr viel Mühe beim Schmücken ihrer Wagen gegeben hätten. Den Nachmittag in der Reithalle begleiteten die Musikfreunde Stuhr, und abends sorgte DJ „Paul“ für Tanzmusik und Stimmung.

Am Sonntag endete das Erntefest mit einem Erntedank-Gottesdienst von Pastorin Judith Matthes in der Reithalle, den der Posaunenchor mitgestaltete.

Danach zog die Vorsitzende des Reitvereins, Angela Führer, ein positives Fazit. Sie war erst zum Jahresbeginn zur Vorsitzenden gewählt worden und war sehr dankbar für die große Unterstützung durch die Mitglieder. „Wir waren ein tolles Team. Er war sehr anstrengend, hat aber auch einen Riesenspaß gemacht.“ 

bt

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