Grundschule Seckenhausen legt einen Garten an

40 Kubikmeter Mutterboden verteilt

Für die großen Helfer die großen, für die kleinen Helfer die kleinen Schaufeln. - Foto: Ehlers

Seckenhausen - Von Andreas Hapke. Ein super Wetter hat die Grundschule Seckenhausen gestern für das Anlegen ihres Schulgartens erwischt. Lehrer, Eltern und Kinder hatten sich mit Schaufeln bewaffnet, um 40 Kubikmeter Mutterboden zu verteilen. Schon am kommenden Freitag soll es mit den ersten Anpflanzungen losgehen. Nach Auskunft von Schulleiterin Andrea Rahn werden die Dritt- und Viertklässler der Garten-AG unter anderem Radieschen und Pflücksalat aussäen.

„Ich mache das gerne, auch wenn ich morgen Muskelkater haben werde. Ich hoffe, dass das hier bunt wird und die Kinder viele Pflanzen kennenlernen“, sagte Astrid Pabst. Sie ist Mutter der Zweitklässlerin Julia, die gemeinsam mit ihrer Freundin Maxi mithalf. „Uns macht das Zusammenarbeiten Spaß“, versicherten die beiden.

Für Astrid Pabst war es keine Frage, sich die Zeit für die Aktion freizuschaufeln. „Ich werde das auch weiterhin verfolgen und gegebenenfalls mit Pflanzen aus unserem Garten unterstützen.“ So wie sie haben am Freitag viele Eltern gedacht, auch fünf Lehrer haben in der Sonne geschwitzt. „Alle anderen haben Kuchen gespendet, jeder hat seinen Beitrag geleistet“, sagte Andrea Rahn.

Für sein Projekt hatte das Kollegium ursprünglich ein Auge auf ein Grundstück am Kindergarten geworfen, auf Vorschlag der Gemeinde wurde es der 150 Quadratmeter Vorgarten des Schulgebäudes an der Ecke Zum Sportplatz/Timmstraße. Die Bodendecker hat die Schule von der Firma Stahl herausnehmen lassen, um den Rest kümmert sie sich selbst.

Nach und nach will die Schule ihren Garten gestalten. Eigens dafür richtet sie ab kommendem Schuljahr im Rahmen des Ganztagsangebots eine weitere AG ein. Jede erste Klasse bekommt ein kleines Beet, das sie pflegen soll. Laut Lehrerin Ulrike Thurau, von Andrea Rahn zur „Schulgartenbeauftragten“ ernannt, kümmern sich die Größeren aus der Freitags-AG um einen Schaugarten mit Frühblühern, Getreide und Stauden aus der Region. Darüber hinaus legen sie einen Naschgarten an, in dem sie unter anderem Beerensorten kultivieren wollen. „Damit jede Klasse auch mal etwas ernten kann“, sagte Ulrike Thurau.

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