Stuhrer Nachwuchsband gibt zweites Konzert im Rathaus

Aus dem Funkenflug wird ein Feuerwerk: „Lenna“ startet durch

Überregionale Konzerte und nach zwei EPs endlich das Debütalbum: „Lenna“ haben sich für das kommende Jahr viel vorgenommen. - Foto: Stefan Gerding

Stuhr - Von Andreas Hapke. „Alles geht, aus dem Funkenflug wird ein Feuerwerk“, heißt es in dem Titelsong „Alles geht“ der neuen CD von „Lenna“. Damit ist viel gesagt über die noch junge Karriere der Stuhrer Nachwuchsband und über das, was sie vorhat. Ihren deutschsprachigen Powerpop bringt sie am Freitag, 18. November, ein zweites Mal im Rathaus zu Gehör. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr und steht ebenfalls unter dem Motto „Alles geht“.

Gegenüber ihrer Rathaus-Premiere im Juni 2015 kündigt die Band „noch mehr Gäste“ an. „Was die Instrumente angeht, sind wir breiter aufgestellt“, sagt Gitarrist und Sänger Tammo Reckeweg. „Wir wollen noch mehr aus unseren Songs herausschlagen. Das ist sicher auch spannend für das Publikum.“

Laut Sängerin und Keyboarderin Alenna Rose haben sich die Nachwuchsmusiker eine Cellistin, Bläser und weitere Sänger dazugeholt. „Das verändert unsere Songs total“, sagt sie. Ihre Unterstützung rekrutiert die Band zum Teil aus dem Umfeld der Musikschule Reckeweg, wo sie drei Mal pro Woche probt. Doch auch Mitglieder einer befreundeten Berliner Combo stehen mit „Lenna“ auf der Bühne.

Der Großteil der Stücke wird als Akustik-Versionen zu hören sein. „Es kommt aber auch eine elektrische Gitarre zum Einsatz“, sagt Tammo Reckeweg. Die Lieder handeln von Liebe, Zweifel und Aufbruch. Es sind „starke Songs mit Ohrwurmqualität“, wie es in einer Mitteilung heißt.

Gegründet im Jahr 2013, haben sich „Lenna“ nicht nur durch ihre Erfolge bei diversen Nachwuchswettbewerben in der Region einen Namen gemacht. Spätestens seit Auftritten beim Festival „A Heart for Stuhr“ sowie in Bremen bei der Breminale, im Meisenfrei und im Tower dürfte das Quintett, zu dem noch Fynn Lammers (Gitarre), Juri Reckeweg (Schlagzeug, Gesang) und Florian Mitz (Bass, Gesang) zählen, einem breiteren Publikum ein Begriff sein. Mehr als 40 Konzerte zählt die Band allein zu den „Höhepunkten“ zwischen 2014 und 2016. „To be continued“ – Fortsetzung folgt, wie es am Ende der Liste heißt.

Unmittelbar nach dem Stuhrer Konzert geht es für „Lenna“ nach Berlin, wo die Gruppe am Pop-Camp-Meisterkurs des deutschen Musikrates teilnimmt. „Wenn der Gitarrist von den Guano Apes (deutsche Rockband aus Göttingen, die Red.) oder ein Songwriter von Udo Lindenberg eine Woche lang mit dir an deinen Songs arbeiten, dann gibt einem das viel“, sagt Tammo Reckeweg. Für 2017 kündigt er überregionale Auftritte und das erste „richtige Album“ an. Gleichwohl hat die Band soeben ihre zweite EP mit sechs Stücken herausgebracht. „Wir wollten die Pause bis zum Debütalbum nicht zu lang werden lassen“, erklärt Reckeweg. Der Tonträger bilde die aktuelle Arbeit der Band ab. „Langfristig soll uns die Musik ernähren.“ Es ist ein ambitioniertes Ziel, was der Gitarrist da formuliert. Aber wenn alles geht, dann wohl auch das.

• Karten für das Konzert gibt es für acht Euro im Bürgerbüro und bei der Kreiszeitung. An der Abendkasse kostet ein Ticket zehn Euro.

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