Abschluss wie geplant in 2017

Endspurt bei der Sanierung der KGS Brinkum

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Gemeindemitarbeiter Hayo Wilken (l.) verschafft sich einen Überblick über den aktuellen Stand der Sanierung an der KGS Brinkum. Zurzeit sind die Bauarbeiter auf dem Dach von Haus B beschäftigt.

Brinkum - Von Sandra Bischoff. Das Ende ist langsam in Sicht: Die mehrjährige Sanierung der KGS Brinkum liegt laut Hayo Wilken vom Hoch-, Tief und Landschaftsbau in der Gemeinde voll im Zeitrahmen und soll wie geplant 2017 abgeschlossen sein.

Zurzeit nehmen sich die Bautrupps das Haus B, das der Sekundarstufe II, vor. In dem Gebäude waren bis vor wenigen Monaten die Fachräume Kunst und Physik sowie allgemeine Unterrichtsräume untergebracht.

Container prägen nach wie vor das Bild an der KGS Brinkum.

Mit Beginn der Sommerferien startete der elfte von insgesamt 13 Bauabschnitten, nämlich das Entkernen der rechten Hälfte des Gebäudes, das anders als die anderen Häuser erst Anfang der 1980er-Jahre entstanden ist. „Wir arbeiten seit Beginn der Sanierung vor fünf Jahren bei laufendem Betrieb. Aber solche Rückbauten legen wir grundsätzlich in die Ferien. Zum einen, um den Schulbetrieb durch den Lärm nicht zu stören, zum anderen, um die Schüler nicht den bei der Entsorgung entstehenden Emissionen auszusetzen“, erklärt Wilken. In einige Tagen sind seiner Aussage nach diese Arbeiten abgeschlossen, und es geht weiter mit dem Aufbau der Räume.

Stillstand während der Abiturzeit

Zeitgleich werkeln die Bauarbeiter auf dem Dach von Haus B, das direkt an die Mensa angrenzt. Seit März läuft der zehnte Abschnitt, in dem die Arbeiter die komplette Dachhaut entfernen, die Fläche wieder abdichten und mit einer neuen Dämmung versehen. Allerdings mit einer kurzen Unterbrechung: Während der Abiturzeit herrschte auf dem Dach Stillstand, um die Prüflinge nicht zu stören.

Bis Jahresende sind die Handwerker voraussichtlich noch mit diesen beiden Abschnitten im Haus B beschäftigt, die laut Wilken mit rund 2,68 Millionen Euro zu Buche schlagen. So erhält die gesamte Außenfassade ein neues Gesicht, angepasst an die benachbarte Mensa und das Hauptgebäude Haus A. „Es wird alles einheitlich“, sagt Wilken. Im Februar oder März kommenden Jahres sind die fehlenden Bereiche des Sek-II-Gebäudes an der Reihe: der linke Trakt sowie die Flure im Mittelteil.

Kosten in Höhe von etwa 15 Millionen Euro

Spätestens zum Jahreswechsel 2017/2018 soll die gesamte Schule in neuem Glanz erstrahlen. „Ziel der aufwendigen Sanierung der über 40 Jahre alten KGS ist es nicht nur, bessere klimatische Bedingungen in den einzelnen Häusern zu schaffen, sondern auch für mehr Licht zu sorgen und Energie zu reduzieren.“

Die Kosten für die Sanierung, die im Jahr 2011 begonnen hat, belaufen sich insgesamt auf etwa 15 Millionen Euro. Alles im Rahmen, sagt Wilken. Schwerwiegende Komplikationen sind ihm zufolge bei dem Mammutprojekt bisher nicht aufgetaucht. „Es gab natürlich immer mal Kleinigkeiten, das ist auf jeder Baustelle so, aber nichts, was den Zeitplan durcheinander gebracht hat.“

Der Plan, durch die Sanierung der KGS auch die Außenstelle an der Feldstraße aufgeben zu können, wird wohl nicht funktionieren. Durch die Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren und den Zuzug vieler Flüchtlinge besteht laut Wilken großer Platzbedarf, den die Schule am Brunnenweg allein nicht abdecken könne.

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Zuschuss: Warmer Regen für die KGS

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