Eröffnung am 21. Oktober

Beatclub an der B 51 kann loslegen

Phillip Seeger freut sich auf die bevorstehende Eröffnung des Lokals an der B 51. - Foto: Husmann

Kätingen/Fahrenhorst - Von Andreas Hapke. „In das verlassene Gasthaus ,Zum Waldblick’ an der Bundesstraße 51 soll wieder Gastronomie einziehen“, hat diese Zeitung im Juli vergangenen Jahres mitgeteilt. 15 Monate später ist es tatsächlich so weit: Phillip Seeger (27) und Frank Kniemeyer (28) eröffnen ihren „Beatclub 51-Bassum“ an der Grenze von Fahrenhorst zum Bassumer Ortsteil Kätingen. Die beiden Freunde aus Groß Mackenstedt laden für Freitag, 21. Oktober, zum großen Eröffnungsfest ein.

In einem Gebäude, das früher gastronomischen Zwecken diente, einen gastronomischen Betrieb etablieren – das hört sich nach einer reibungslosen Nachnutzung an. „Wir hatten damals Signale bekommen, dass dies kein Problem sei“, berichtet Seeger. Ihre Planungen für den Startschuss liefen auf Hochtouren, als sie plötzlich in ihrem Tatendrang gestoppt wurden. Nachdem in der Immobilie lange nichts passiert war, habe die Behörde etwas genauer hingeschaut, erzählt Seeger. „Vieles haben wir nicht verstanden.“ Seiner Auskunft nach liegt die Genehmigung erst seit vergangener Woche vor. Die Vorbereitungen für die Eröffnungen laufen nun zum zweiten Mal auf Hochtouren, diesmal unter anderem Namen: Aus „Beatclub 51“ wurde „Beatclub 51-Bassum“. Radio Bremen hatte – wenn auch freundlich – interveniert.

Für rund 40 000 Euro ist im Laufe der Monate aus dem verstaubten Gasthaus ein modernes Lokal mit Bistro-Charakter geworden. Die Gesamtfläche von rund 180 Quadratmetern verteilt sich auf drei Räume, davon einer mit Tresenbereich und einer, der die Möglichkeit zum Tanzen bietet. Das Lokal ist für 150 Personen ausgelegt.

Ihr Konzept sieht einen regelmäßigen Bistrobetrieb am Mittwoch und Sonntag von 18 bis 22 Uhr vor sowie Motto-Veranstaltungen an Freitagen und Sonnabenden, allerdings nur in den geraden Kalenderwochen. Grund: Die Anzahl der Tanzveranstaltungen ist beschränkt. „Sonst wäre es ein Discobetrieb, und dafür haben wir keine Genehmigung“, sagt Seeger, der von einem „Gewöhnungsprozess“ spricht. „Wir werden das Programm immer für zwei bis drei Monate im Voraus bekanntgeben.“

Freitags ist der Eintritt ab 16, sonnabends ab 18 Jahren. „Wir wollen auch junge Leute ansprechen, aber unsere Hauptzielgruppe sind die Älteren.“ Für diese Klientel schweben den beiden Gastronomen zum Beispiel Ü30-/Ü40-Partys vor, mit Musik aus den 60er- bis 80er-Jahren. Seeger: „Es gibt viele Ideen, von Kabarett bis hin zu Privatkonzerten.“

An den freien Wochenenden können Interessierte die Räume für private Feiern pachten. „Das gilt auch für 18. Geburtstage, viele Betreiber lehnen solche Partys ja mittlerweile ab“, sagt Seeger. Die Wohnungen in der oberen Etage des Gebäudes wollen er und Kniemeyer noch renovieren und später für die Privatfeten mitvermieten.

Der Eröffnungsmarathon beginnt am Freitag um 20.30 Uhr mit Musik für Jung und Alt. Seeger spricht von einem Abend „zum Warmwerden“, der Eintritt ist frei.

Weiter geht es am Sonnabend mit einer „Beatclub-Gaudi“ mit bayerischer Partymusik. Für 18.30 Uhr haben Seeger und Kniemeyer ein Büfett mit Spießbraten vom Hotel „Bremer Tor“ bestellt, zum Preis von 18,50 Euro pro Person. Eintrittskarten müssen unter reservierung@beatclub51-bassum.de vorbestellt werden. „Draußen sind Zelte aufgestellt und Heizstrahler, damit niemand frieren muss“, sagt Seeger. Wer nicht essen möchte, kann um 21 Uhr hinzustoßen. Der Eintritt kostet dann fünf Euro.

Früh aufstehen heißt es am Sonntag, wenn gegen 10.30 Uhr ein Frühschoppen mit Musik der Blaskapelle „Die Klosterbachtaler“ beginnt. Für das bayerische Mittagsbüfett fallen 14,50 Euro an.

Bis zur Eröffnung bleibt noch einiges zu tun. Es fehlen noch eine Tür, die Innendekoration, kleinere Umbauten, Lautsprecherboxen, Bilder an der Wand. „Wir müssen auch noch das Personal einweisen und die Werbung auf den Weg bringen“, sagt Seeger. „Der Feinschliff halt.“

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