SoVD Ehrenburg schließt sich wohl doch Ortsverband Scholen-Neuenkirchen an

„Laufen zu den Nachbarn über“

Mediengruppe Kreiszeitung
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Ehrenburg - Eigentlich stünden turnusgemäß Vorstandswahlen bei der Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes Ehrenburg im Sozialverband Deutschland (SoVD) am 17. Januar an. Stattdessen haben die Mitglieder über den Zusammenschluss mit dem Ortsverband Scholen-Neuenkirchen abzustimmen, der bereits zum 1. März in Kraft treten soll. „Wir haben uns dann doch dazu entschlossen, zu den Nachbarn ‚überzulaufen‘“, formuliert es Vorsitzende Gisela Krawczynski.

An diesem Punkt stand der Ortsverein bereits 2014, da sich niemand zur Verstärkung des Vorstandes fand – in „letzter Sekunde“ erklärte sich ein Mitglied dann doch zur Mitarbeit bereit. Gisela Krawczynski und Schatzmeisterin Agnes Wübbold stellten sich noch einmal für ihre Ämter zur Verfügung. Seit einem Jahr sind sie wieder ein Vorstands-Duo, und nun führt wohl kein Weg mehr am Zusammenschluss vorbei, für den die Vorbereitungen bereits vor zwei Jahren erfolgt waren. „Es gab dazu Treffen der beiden Vorstände und von Vertretern des Kreisverbandes, und die Mitgliederversammlung des Ortsverbandes Scholen-Neuenkirchen hatte bereits, mehrheitlich, zugestimmt, uns aufzunehmen“, erinnert Gisela Krawczynski.

Der Zusammenschluss verhindere, dass der Ortsverband Ehrenburg sich „nach 65 Jahren einfach in Luft auflöst.“ Das „Ehrenburg“ im Namen werde es allerdings nicht mehr geben. „Wir haben bislang Einladungen zu Veranstaltungen selbst verteilt und sind bereit, das auch weiter zu machen“, kündigt Gisela Krawczynski an. „Ich glaube aber kaum, dass jemand zu Veranstaltungen nach Scholen fahren wird.“ Zur letzten Jahreshauptversammlung der Ehrenburger fanden sich lediglich zwölf Mitglieder ein. Der Ortsverband Scholen-Neuenkirchen habe rund 200 Mitglieder, zu denen beim Zusammenschluss die aktuell 96 aus Ehrenburg automatisch hinzukämen, sofern sie nicht einem anderen Nachbarverband des SoVD beitreten wollen. „Alles Ältere, um die 70. Wenn in den letzten Jahren jemand neu dazu gekommen ist, dann waren es meistens Leute kurz vor dem Renteneintritt. Und wenn die dafür mit Unterstützung des Verbandes alles geregelt haben, sind sie wieder ausgetreten.“ Einerseits ärgere es sie, „dass wir es nicht geschafft haben, jemanden für die Vorstandsarbeit zu gewinnen. Andererseits ist es traurig, dass es so endet. 22 Jahre bin ich im Vorstand. Mit 75 ist es vielleicht auch an der Zeit, aufzuhören.“

Neben der Entscheidung über den Zusammenschluss stehen bei der Mitgliederversammlung des SoVD-Ortsverbandes Ehrenburg, die am Sonntag, 17. Januar, um 11.30 Uhr in der Parkgaststätte in Harmhausen beginnt, auch die üblichen Regularien sowie die Ehrung langjähriger Mitglieder auf der Tagesordnung. Ein Imbiss schließt sich an, um dafür planen zu können, bittet Gisela Krawczynski um Anmeldungen bis zum 8. Januar unter Tel. 04275/1029.

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