Neuenkirchen

Bürgermeister Kanzelmeier wiedergewählt

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Der neue Rat der Gemeinde Neuenkirchen: hintere Reihe, v.l., Helmut Denker, Jochen Meyer, Volker Klaahsen, Kerstin Lang, Rolf Bärlein, Torsten Borgstedt und Kai Wilker. Vorne, v.l., Andrea Fischer, Lars-Christian Oetker, Patrick Käsemeyer, Bürgermeister Heinrich Kanzelmeier und Heinrich Luchtmann. 

Neuenkirchen - Nach nur vierzig Minuten Sitzungsdauer konnte der einstimmig wiedergewählte Bürgermeister Heinrich Kanzelmeier der Gemeinde Neuenkirchen die Sitzung schließen. „Ich hätte mich ja enthalten“, sagte Kanzelmeier, „aber nach der Niedersächsischen Kommunalverfassung gibt es bei der Wahl des Bürgermeisters keine Enthaltung.“

Das älteste Ratsmitglied Heinrich Luchtmann hatte die Wahl geleitet. Auch die anderen Entscheidungen traf der Rat einstimmig. Kai Wilker wurde zum ersten Stellvertreter gewählt, Lars-Christian Oetker zweiter stellvertretender Bürgermeister. Wie schon in der Vergangenheit verzichtet der Rat auch in dieser Wahlperiode sowohl auf die Einrichtung eines Verwaltungsausschusses als auch auf Fachausschüsse. Kontinuität auch in der Aufgabenwahrnehmung des Bürgermeisters: Er beschränkt sich auf die repräsentative Vertretung der Gemeinde, Verpflichtung der Ratsmitglieder, den Vorsitz im Rat, den er einberuft. Die Tagesordnung stellt er im Benehmen mit dem Gemeindedirektor auf, der die Verwaltungsaufgaben wahrnimmt. Der Rat berief dazu Samtgemeindebürgermeister Helmut Denker, das Amt des stellvertretenden Gemeindedirektors wird Achim Hollmann ausüben.

Für sie gibt es gleich Arbeit, denn aus den Reihen des Gemeinderates und der Zuhörer wurden bereits in der Sitzung am Mittwochabend Anliegen geäußert: An einer Schulbushaltestelle stehen die Kinder auf der Straße. Für sie soll Platz im Seitenraum geschaffen werden.

Die Einrichtung eines neuen Baugebietes wurde angeregt, ebenso die Erstellung eines Belegungsplanes für das Dorfgemeinschaftshaus, und eine Sackgasse endet auf einem Hof, wo dann die fehlgeleiteten Fahrzeuge wenden. Hier soll Abhilfe geschaffen werden.

„Wenn es auf dem kleinen Dienstweg nicht geht, dann regelt das der Bürgermeister“, sagte Kanzelmeier, der sich für die Unterstützung bedankte, die er in den fünf Jahren seiner bisherigen Amtszeit erfahren hatte – besonders Ehrenbürgermeister Hermann Meyer habe ihm viel geholfen. Auch mit der Verwaltung habe er immer gut zusammengearbeitet, er habe fast nur freundliche Begegnungen mit Neuenkirchens Bürgern gehabt und hätte nie gedacht, dass es dort so viele nette Menschen gebe. Er freue sich auf die nächsten fünf Jahre und wolle in dieser Zeit etwas bewegen, um danach zum Ehrenbürgermeister gewählt zu werden und mit Hermann Meyer eine Doppelspitze zu bilden. 

gk

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