Telekom schließt mit Stadt Bassum Vertrag

Schnelles Internet für Bramstedt

Bassum - Bramstedter kommen künftig schneller ins Internet. Die Stadt Bassum hat einen Kooperationsvertrag mit der Telekom geschlossen. Etwa 130 Kunden in Klein Bramstedt können ab dem vierten Quartal 2013 schnelles VDSL nutzen.

Das bestätigte gestern Bassums Wirtschaftsförderer Heinz Schierloh. „Zum Bereich Klein Bramstedt zählt der Bereich links der Landesstraße 333 von Bassum aus in Richtung Syke – also Lohbergsheide, Feldstraße, Schule und Högenhauser Straße“, so Schierloh. 2011 hatte die Stadt ein Interessenbekundungsverfahren eingeleitet (wir berichteten). Daraufhin hatten sich die Telekom, die EWE sowie ein privater Anbieter gemeldet.

„Nun hat die Telekom den Zuschlag für den Breitband-Ausbau erhalten“, heißt es in einer Pressemitteilung der Telekom. Das Unternehmen baut schnelles Internet mit bis zu 50 MBit/s auf.

Bürgermeister Wilhelm Bäker wird zitiert: „Wir freuen uns, dass wir über die Kooperation an die zukunftsweisende Breitbandtechnologie angeschlossen werden. Denn nicht nur junge Familien scharren bereits ungeduldig mit den Füßen. Auch für Arbeitnehmer und Selbständige ist eine schnellere Anbindung an das Netz entscheidend und ein Mehrwert für ihre Immobilie. Breitband ist ein wichtiger Standortfaktor.“

„Mit dem Ausbau wäre der Bereich Bramstedt versorgt“, verspricht Schierloh. Die weißen Flecken im Raum Bassum würden weniger. Röllinghausen und die Wohnhäuser im Außenbereich von Bramstedt könnten von den Funkantennen am Bahnweg in Bramstedt profitieren. Diese hätten Vodafone und Telekom installiert.

In den Ortschaften Ringmar, Wedehorn, Nienstedt und Apelstedt würden die Anwohner mit Hilfe einer LTE-Anlage in Twistringen im Internet surfen.

Für Groß Henstedt und Groß Hollwedel läuft eine Anfrage des Wirtschaftsförderers auf Versorgung durch LTE. „Die Abdeckung wäre vielleicht über Harpstedt möglich“, so Schierloh. Eine Antwort steht noch aus.

Ebenfalls noch unbeantwortet sei eine Anfrage für eine LTE-Anlage auf der Eschenhauser Mühle. Davon könnte auch Albringhausen profitieren. Bisher gebe es nur einen Funkmast auf einer Windkraftanlage in Sudwalde. Die Reichweite beträgt etwa sieben bis acht Kilometer.

Laut Schierloh seien die Funklösungen vor allem im Außenbereich Alternativen zum Breitbandausbau. Für die Telekom auch nicht so kostspielig. Denn nach Aussage des Unternehmens kosten ein Kilometer Kabelarbeiten mit Tiefbau „bis zu 70 000 Euro“. · al

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