Samtgemeinde Rehden überreicht Urkunden und Gutscheine

Politischer Ruhestand für acht ehemalige Ratsmitglieder

Hartmut Bloch (r.) und Wilhelm Grelle (l.) verabschiedeten (vorne, v.l.) Karl-Friedrich Dünnemann, Detlev Osterbrink, Margret Werner und Wilhelm Dückering sowie (hinten, v.l.) Dieter Koch, Manfred Koch, Jörn Blumberg und Reiner Schmidt. - Foto: Jendrusch

Rehden - Eine neue Wahlperiode ist auch immer eine Zeit des Abschieds. Aus dem Samtgemeinderat in Rehden schieden in diesem Jahr acht Mitglieder aus. Dieser wurden am Mittwochabend im Rahmen der konstituierenden Samtgemeinderatssitzung im Rehdener Rathaus verabschiedet.

Margret Werner gehörte dem Gremium seit 2011 an. Samtgemeindebürgermeister Hartmut Bloch bezeichnete Werner als „sehr engagierte Ratsfrau“ mit der er angenehm zusammengearbeitet habe. „Auch wenn wir uns erst etwas aneinander gewöhnen mussten“, führte Bloch weiter aus. Neben einer Urkunde und einem Restaurantgutschein erhielt Werner noch ein Buch mit dem Titel „Vom Lande, aber nicht hinter dem Mond.“ Das Buch erhielt Werner exklusiv, mit Gutscheinen und Urkunden wurde auch den weiteren Ausscheidenden gedankt.

Jörn Blumberg gehörte dem Gremium ebenfalls seit 2011 an. Es war seine zweite Wahlperiode, zuvor hatte er schon von 2001 bis 2006 einen Platz im Gremium. Bloch lobte Blumbergs partnerschaftliche Zusammenarbeit und sein Wirken in vielen Bereichen, wie zum Beispiel der Feuerwehr oder dem Schützenverein.

Wilhelm Dückering war seit 2006 im Samtgemeinderat. Er sei ein „extrem leidenschaftlicher Politiker“ gewesen. Er habe enorm viel Zeit in das Ehrenamt investiert, meinte Bloch.

Dieter Koch war ebenfalls zehn Jahre im Gremium vertreten. Er habe sich immer für den Natur- und Landschaftsschutz eingesetzt. „Wir waren nicht immer einer Meinung, haben aber doch meistens einen guten Kompromiss gefunden“, so die Dankesworte von Bloch.

Detlev Osterbrink, ein „politisches Schwergewicht“, hat 25 Jahre lang Politik in der Samtgemeinde mitgestaltet. Bloch habe Osterbrinks „sachliche, ruhige Art“ immer geschätzt. Er sei immer hervorragend vorbereitet gewesen und habe die Vorlagen oft besser studiert als alle anderen.

Reiner Schmidt war 15 Jahre im Samtgemeinderat. Er sei immer engagiert und kompromissbereit gewesen. Für den Rückzug habe Bloch Verständnis, die Familie Schmidt powere im Ehrenamt ohne Ende. Schmidt sei immer jemand gewesen, der gestaltet und zupackt habe.

Manfred Kochs erste Samtgemeinderatssitzung war 1986. Jugend, Schule und touristische Entwicklung seien ihm immer besonders wichtig gewesen. Auch er habe die Politik maßgeblich mitgestaltet.

Karl-Friedrich Dünnemann, 30 Jahre lang Mitglied des Samtgemeinderats, sei Bloch „immer ein absolut verlässlicher Partner gewesen“. Dünnemann war jeweils zehn Jahre zweiter und erster stellvertretender Samtgemeindebürgermeister sowie zehn Jahre Ratsvorsitzender gewesen. Dünnemann sei ein „Stützpfeiler“ im Rat gewesen. „Ich konnte mir keinen besseren ersten Stellvertreter als dich wünschen“, dankte ihm Bloch.  

mj

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