Elf Ratsmitglieder bilden Fraktion der Wählergemeinschaft

Hans-Hermann Borggrefe neuer Bürgermeister

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Gemeindedirektor Hartmut Bloch (r.) mit dem neuen Rat der Gemeinde Barver nach dessen Verpflichtung (v.l.): Thomas Evers, Matthias Emker, Hans-Hermann Borggrefe, Karl-Heinz Lampe, Thorsten Markus, Jonas Bösking, Gabriele Freitag, Eckhard Meyer, Dennis Friebe, Bernd Kramer und Marvin Kriesmann.

Barver - Hans-Hermann Borggrefe ist neuer Bürgermeister der Gemeinde Barver. Der Rat der Gemeinde wählte ihn am Montag in seiner konstituierenden Sitzung im Gasthaus Schusterkrug einstimmig zum Nachfolger von Detlev Osterbrink. Dieser hatte nach 35 Jahren Ratsarbeit nicht wieder für das Gremium kandidiert. Gleichberechtigte Stellvertreter Borggrefes sind Eckhard Meyer und Karl-Heinz Lampe.

Vor der Wahl Borggrefes hatte Osterbrink aber noch die neuen Ratsmitglieder verpflichtet, zudem belehrte sie Gemeindedirektor Hartmut Bloch ihrer Pflichten. Dieser hatte die Sitzung eröffnet und dann die Leitung an den Altersvorsitzenden Eckhard Meyer abgegeben. „Ich wünsche mir, dass wir auch mit dem neuen Rat so zusammenarbeiten, wie es in der zurückliegenden Wahlperiode war“, sagte Bloch.

Die Wählergemeinschaft im Rat stellt sich als Fraktion, ihr gehören elf Mitglieder an. Vorsitzender ist Bernd Kramer, sein Stellvertreter ist Thorsten Markus.

Es gibt in der Gemeinde Barver keinen Verwaltungsausschuss, dessen Aufgaben übernimmt der Rat. Dieser beschloss einstimmig die Geschäftsordnung, nachdem Gemeindedirektor Bloch diese erläutert hatte.

Gebildet hat der Rat aber freiwillig wieder den Partnerschaftsausschuss, den es bereits seit 1973 gibt. Er umfasst nach wie vor fünf Sitze aus dem Rat, hinzu kommen zwei Berufene. Bisher war Hans-Hermann Borggrefe Vorsitzender, für ihn wurde Jonas Bösking gewählt. Dessen Stellvertreter ist Thomas Evers. Weitere Beisitzer sind Matthias Emker, Eckhard Meyer und Gabriele Freitag. Berufen wurden zudem Jürgen Hartmann und Michael Schumacher.

Das Verwaltungsspektrum obliegt dem Gemeindedirektor. Dazu wurde Hartmut Bloch in das Ehrenbeamtenverhältnis berufen. Dessen Vertreter ist Bernhard Haas.

Neben Detlev Osterbrink wurden an diesem Abend fünf weitere ehemalige Ratsmitglieder verabschiedet, die bei der Kommunalwahl im September nicht wieder kandidiert hatten. Hartmut Bloch und Hans-Hermann Borggrefe verabschiedeten sie mit einigen persönlichen Worten und überreichten Urkunden und Präsente.

Martina Schmadtke-Bösking gehörte dem Rat zehn Jahre an. Auf neun Jahre und fünf Monate brachte es Heidi Goebel. Ebenfalls zehn Jahre dabei war Friedel Duwenhorst. Er konnte an der Sitzung nicht teilnehmen. „Es hat immer Spaß gemacht, aber als Ortsbrandmeister habe ich jetzt nicht mehr genug Zeit“, verabschiedete sich Dierk Hardemann. Er gehörte dem Rat 15 Jahre an. Das „Küken“ in der Runde war Dirk Klapproth, der nach einer Wahlperiode ausschied.

Hallenwart für die Mehrzweckhalle war bislang Friedel Duwenhorst. In diese Position wählte der Rat Dennis Friebe.

Wie Hartmut Bloch in diesem Zusammenhang mitteilte, hat noch der alte Rat das Hauptgewerk für die Hallensanierung vergeben. Die Submission für die weiteren Gewerke ist am 24. November. In einer nichtöffentlichen Sitzung des Rates sollen am 29. November die Aufträge vergeben werden.

„Wie sieht es mit den Folgekosten für den Hallenanbau aus?“, wollte Wilhelm Hollberg in der Einwohnerfragestunde wissen.

Gebaut werde nach den neuesten energetischen Vorgaben, aber es gebe noch keine Zahlen, was die Folgekosten anbelange. „Da wird man sich noch unterhalten müssen“, antwortete Gemeindedirektor Hartmut Bloch.

Thema in der Sitzung war auch die geplante Schließung der Geschäftsstelle in Barver der Kreissparkasse Grafschaft Diepholz. „Warum machen nicht alle fünf betroffenen Gemeinden etwas zusammen dagegen?“, wollte Wilhelm Hollberg in der Einwohnerfragestunde wissen.

Die betreffenden Gemeinden tauschten sich schon aus, machte Gemeindedirektor Bloch deutlich. Aber letztendlich: „Die Sparkasse entscheidet.“ Er habe den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse angeschrieben und ihm die Sichtweise mitgeteilt, so wie es in der vorangegangenen Ratssitzung besprochen worden sei. Darauf hin habe er von diesem einen Anruf erhalten. In einem vertraulichen Gespräch sei ausgelotet worden, was eventuell zu machen sei.

Vertrauliches Gespräch heiße eben, dass er keine weiteren Angaben machen könne. „Aber ich hoffe, dass wir zu einer Lösung kommen“, fügte er hinzu.

hwb

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