870 .000 Euro Kosten

Bau der neuen Kinderkrippe in Rehden hat begonnen

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Geballte Bürgermeister-Power beim symbolischen Spatenstich für den Krippenneubau in Rehden. Der Bagger hatte allerdings gute Arbeit vorgeleistet, da fiel das „Schippen“ ein wenig leichter. 

Rehden - Die geballte Bürgermeister-Power der Samtgemeinde Rehden griff zur Schaufel beim symbolischen Spatenstich für die neue Kinderkrippe. Bis auf Detlev Osterbrink, der mit den Barveranern in der französischen Partnergemeinde Lezay weilte, waren alle vor Ort: Samtgemeindebürgermeister Hartmut Bloch, Wilhelm Grelle, Günter Meyer, Friedrich Sandering und Karl-Friedrich Dünnemann.

Die Vorarbeit hatte allerdings zunächst ein Bagger der Firma Wiechert geleistet, so dass den „Schauflern“ die Arbeit doch erheblich erleichtert wurde. Aufmerksame, schmunzelnde und erfreute Beobachter der Szenerie waren Vertreter der Verwaltung, des Kindergartens, des Planungsbüros, der ausführenden Firma sowie der Politik.

„Mit diesem symbolischen Spatenstich beginnen wir das erste von vier Großprojekten“, betonte Samtgemeindebürgermeister Hartmut Bloch in einer kurzen Ansprache. „Hier entsteht ein beeindruckendes Bauwerk“, zeigte er sich überzeugt. Er sei froh, dass jetzt der Startschusss zu dem 870 000 Euro teuren Gebäude falle. Mit der Fertigstellung rechnet Bloch zum 1. Februar 2017.

Bau in Dreiecksform angelegt

In der neuen Krippe springen die Kinder künftig im Dreieck, denn der Bau ist in Dreiecksform angelegt. Der Rat der Samtgemeinde Rehden hatte sich im März für den Planentwurf des Architekturbüros Landwehr & Partner aus Sulingen für diese Bauform entschieden.

Aber der Bau überzeugte die Politiker nicht nur durch seine optische Bereicherung neben der Kindertagesstätte, sondern auch durch seine Funktionalität. Ausschlaggebend war für die Ratsvertreter die Einschätzung der Mitarbeiterinnen der Kindertagesstätte.

Mehr Krippenplätze zwingend erforderlich 

Die Zuzüge junger Familien, die damit höheren Einschulungszahlen und nicht zuletzt neu die Flüchtlingskinder machen es laut Bloch zwingend erforderlich, die Zahl der Krippenplätze zu erhöhen.

Laut Samtgemeindebürgermeister besuchten zum Zeitpunkt der Ratsentscheidung 42 Kinder die Krippen, zehn Kinder wurden von Tagesmüttern betreut, 107 Kinder waren in den Tagesstätten untergebracht. Der Betreuungsgrad bei den Ein- bis Dreijährigen lag bei 53 Prozent.

In der Tagesstätte in Rehden gibt es derzeit drei Gruppen sowie eine Krippengruppe. Um deren Platzzahl zu erhöhen, hat die Samtgemeinde in einem Gespräch mit dem Kulturministerium vereinbart, aus der bestehenden Krippengruppe eine Tagesstättengruppe zu machen und die Krippe mit zwei Gruppen neu zu bauen. 

hwb

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