Rehdener Herbstmarkt

Verantwortliche und Aussteller ziehen positive Bilanz

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Die Zahlen beweisen es Schwarz auf Weiß: Bei der Dorfauktion anlässlich des Rehdener Herbstmarktes wurde ein neuer Rekord erzielt. Die Jugendarbeit in der Samtgemeinde darf sich auf 2 271 Euro freuen.

Rehden - Durchweg sehr zufrieden mit dem Verlauf des Rehdener Herbstmarktes äußerten sich Aus- und Schausteller, Marktausschuss, Vertreter der Verwaltung sowie der Festwirt in der Marktnachlese am Donnerstag in den Ratsstuben. „Der Markt war eine runde Sache“, brachte es Bürgermeister Wilhelm Grelle auf eine Kurzform.

„Der Markt ist sehr gut gelaufen, der Feiertag kam uns gelegen“, meinte auch Marktausschussvorsitzender Heino Mackenstedt. „Die Stände sehen wie geleckt aus, die Aussteller machen das i-Tüpfelchen im Zelt aus“, fügte er hinzu. Mackenstedt machte aber auch deutlich, dass an einigen Stellen Verbessrungen angestrebt würden, zum Beispiel beim WLAN-Anschluss. „Darum werden wir uns kümmern, wir haben es diesmal zeitlich nicht mehr hingekriegt“, betonte der Ausschussvorsitzende. Auch an der Verbesserung der Ausschilderung zum Marktgelände solle gearbeitet werden.

„Ich kann nichts Negatives finden“, sagte Hartmut Eils, langjähriger Aussteller in Rehden. „Die Zusammenarbeit macht Spaß“, steuerte Andreas Hüsker bei. Er war das erste Mal Auktionator bei der Dorfauktion. Er kritisierte allerdings, dass einige Aussteller am letzten Markttag bereits eine Stunde vor Schließung der Gewerbeschau mit dem Abbau begonnen hätten. Diese Kritik nahmen die Verantwortlichen gerne auf und wollen dies beim nächsten Mal thematisieren. „Vielleicht können die Aussteller diesbezüglich untereinander Abhilfe schaffen“, antwortete Mackenstedt.

Ein weiteres Thema waren die Verteilerkästen für den Strom. Manche Aussteller wünschten sich die draußen, und nicht auf ihrem Stand. Dieses soll beim nächsten Markt im Vorfeld abgeklärt werden. „Und wenn es bei schlechtem Wetter draußen einen Kurzschluss gibt, ist alles dunkel“, gab Herbert Schlömer zu bedenken.

Angeregt wurde aus der Runde auch eine bessere Ausschilderung der Toiletten.

Dominik Heuer, Große Austing GmbH aus Lohne, hat das erste Mal teilgenommen. „Wir waren auch in Lohne dabei, hier hat es mir besser gefallen, allein schon wegen des Teppichbodens. Wir sind im nächsten Jahr wieder dabei“, versprach er.

Doch der Teppichboden habe sich an einigen Stellen nach einiger Zeit gewellt und hätte leicht gerade für ältere Besucher zu Stolperfalle werden können, merkte eine Ausstellerin an.

„Durch den Feiertag waren die Besucher auf alle Tage gut verteilt. Das fand ich angenehmer für alle Seiten“, resümierte Heinrich Meyer.

Bernd Hardemann, neuer Marktleiter, bescheinigte eine gute Zusammenarbeit zwischen Aus- und Schaustellern und den Marktverantwortlichen. „Das war klasse“, betonte er.

Bernd Hardemann habe seine Sache gut gemacht. Der Übergang von Andreas Schnichels zu ihm sei fließend gewesen, sagte Bürgermeister Wilhelm Grelle. Auch Andreas Hüsker habe als neuer Auktionator seine Aufgabe ganz hervorragend gemacht. Ergebnis sei ein neuer Rekord beim Erlös: 2 271 Euro. Ein Lob hatte der Bürgermeister auch für Pastor Dimitri Schweitz parat. „Er hat erstmals als neuer Pastor der Kirchengemeinden Rehden-Hemsloh den Marktgottesdienst gehalten. War gut“, so Wilhelm Grelle.

Die Nachbesprechung des Marktes habe bereits Tradition. „Sie hat positive Effekte und wir wollen dabei bleiben“, unterstrich Grelle.

Wie Heino Mackenstedt am Rande der Zusammenkunft anmerkte, fließt der Erlös der Dorfauktion wieder in die Jugendarbeit in der Samtgemeinde Rehden. 

hwb

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