Internationale Meisterschaft der Jollenkreuzer

Titel wandert nach Steinhude

Siegerehrung (v.l.): Das beste Damenteam Sabine Grothues und Katja Oberlies, die Zweitplatzierten Kai Wolfram und Thomas Gote, die Deutschen Meister Wilfried Schweer und Bernd Koy, und die Drittplatzierten Jan Hustert und Morten Häger. - Foto: Sabine Stich

Lembruch - Wettkampffieber am Dümmer: Hier kämpften die P-Boot-Segler bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft der 15-Quadratmeter-Jollenkreuzer um den Meistertitel. Ausrichter war der Segler-Club Dümmer (SCD) in Lembruch, der selbst einige der Titelanwärter ins Rennen schickte. Am Ende blieb der Titel jedoch nicht am Dümmer: Schnellstes Regattateam waren die Steinhuder Wilfried Schweer und Bernd Koy vom STSV.

28 Boote waren zum Wettstreit gemeldet. Unter der Regie des erfahrenen Wettfahrtleiters Hendrik Hustert vom SCD wurden an drei Tagen bei sonnigem und heißem Sommerwetter programmgemäß 6 Wettfahrten gesegelt, wobei die jeweils besten 5

in die Wertung kamen. Die Windverhältnisse auf dem Dümmer reichten dabei von nervenaufreibenden drehenden Winden am ersten Tag, über absolute Flaute am zweiten Tag bis hin zu segelbaren drei Windstärken am letzten Wettkampftag. Im Verlauf der Wettfahrten zeichnete sich dabei immer deutlicher der Vorsprung der Steinhuder ab, die vier erste Plätze und einen vierten Platz ersegelten. Die nächsten beiden Plätze gingen dann jedoch wieder an die heimischen Segler: Platz zwei belegen Thomas Gote (SVH) und Kai Wolfram (SCC) und Bronze ging an Jan Hustert (SCD) und Morten Häger (SCL). Auch die folgenden Ränge blieben am Dümmer: Thomas Budde (SVH) mit Jochen Wolfram (SCC) errrangen Platz vier, gefolgt von Jens Dannhus (SCD) mit Jörg Rüterhenke (FSC) und Bernd und Jens lücke (SVH).

Wettfahrtleiter Hendrik Hustert zeigte sich mit den Bedingungen zufrieden. „Wir hatten um diese Jahreszeit noch nie so viel Wasser im See“, sagte er. Und auch der Wind spielte – bis auf Dienstag - mit.

Der Segler-Club Dümmer ist der älteste Segelclub am Dümmer und P-Boot-Segeln hat hier eine lange Tradition.

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