Bürgermeister, Rotes Kreuz, Polizei und Feuerwehr zufrieden

Positive Bilanz nach Brockumer Großmarkt

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Der Brockumer Großmarkt aus der Luft. Das Volksfest hatte wieder für jeden Geschmack etwas dabei. Etwa 200 000 Besucher, die meisten aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, waren in die 1 000-Einwohner-Ortschaft gekommen. 

Brockum - Von Marcel Jendrusch. Der Brockumer Großmarkt ist vorbei – Zeit, eine Bilanz zu ziehen. Vorweg lässt sich sagen: Auch in diesem Jahr herrschte wieder der ganz normale „Marktwahnsinn“. Wirklich negative Ausreißer gab es nicht, die Einsätze hielten sich in einem für eine Großveranstaltung üblichen Rahmen.

Brockums Bürgermeister Marco Lampe ist mit dem Großmarkt zufrieden: „Wir hatten in den vier Tagen wieder um die 200.000 Besucher auf dem Gelände. Das kann sich sehen lassen.“ Besonders freute er sich über die Tatsache, dass mehr Pferde als in den vergangenen Jahren auf den Viehmarkt aufgetrieben worden waren.

Auch das Konzept der Tierschau, die in Zusammenarbeit mit der „Bayern Genetik“ veranstaltet worden war, begeisterte den Bürgermeister. „Wir merken, dass das Konzept aufgeht. Die Zuwegung war in diesem Jahr besser und auch die erstmals in diesem Teil des Marktgeländes vorhandene Gastronomie wurde gut angenommen“, sagte Lampe im Gespräch mit unserer Zeitung.

Zwischen 90 und 100 Einsätze des DRK

Dass sich ein erfolgreicher Markt nicht auf seinem Status quo ausruhen kann, ist auch dem Bürgermeister klar: „Wir haben in diesem Jahr ein paar Kleinigkeiten gefunden, die wir noch optimieren können.“ Für Mittwoch, 30. November, 19 Uhr, sei eine Marktnachlese im Landgasthaus Koch geplant.

„Wir hatten zwischen 90 und 100 Einsätze“, überschlug Stefan Korte, Leiter der DRK-Bereitschaft Lemförde, die Zahlen im Gespräch mit unserer Redaktion. „Am Samstag mussten unsere Leute überraschend viele Wespenstiche behandeln“, erklärte Korte weiter. Innerhalb der vier Markttage seien einige Besucher ins Krankenhaus gekommen. Neben Kreislaufproblemen und übermäßigem Alkoholkonsum sei auf dem Viehmarkt auch ein Besucher vom Pferd getreten worden. Auch Schnittwunden und Kinder, denen infolge zu rasanter Karussellfahrten übel geworden war, hatten behandelt werden müssen.

Körperverletzungen, Diebstähle, Platzverweise

An jedem Tag seien 14 bis 20 DRK-Helfer im Einsatz gewesen. Deren Arbeit war in diesem Jahr durch das Aufstellen eines Bürocontainers, der von der Firma Depenbroch aus Arrenkamp kostenlos zur Verfügung gestellt worden war, erleichtert worden. Die DRK-Helfer kamen auf etwa 880 Dienststunden.

Hubert Meier zu Farwig von der Polizeistation Lemförde zeigte sich aus Sicht der Ordnungshüter ebenfalls zufrieden: „Wir hatten einige Körperverletzungen, Diebstähle, Platzverweise und einen Verkehrsunfall hat es ebenfalls gegeben“, zog der Ermittler eine erste Bilanz am Mittwochmittag. „Nichts, was wirklich außergewöhnlich gewesen wäre“, fasste er das Einsatzaufkommen zusammen.

Brockumer Großmarkt 2016

Dr. Michael Schütz, Pressesprecher der Feuerwehr in der Samtgemeinde „Altes Amt Lemförde“, hatte ebenfalls nicht zu beanstanden: „Aus Sicht der Feuerwehr können wir von einem ruhigen Markt sprechen“, sagte Schütz im Gespräch mit unserer Zeitung. Auch der Brockumer Ortsbrandmeister Marco Stickan und sein Stellvertreter Dirk Uetrecht ziehen eine positive Bilanz. Auf dem Marktgelände selbst habe es nur einen Einsatz gegeben. Vor dem Festzelt sei eine zu Dekorationszwecken aufgestellte Gasfackel in Brand geraten. Diese konnte jedoch unkompliziert per Feuerlöscher gelöscht werden. „Die ständige Marktbereitschaft liegt bei neun Einsatzkräften, bei Bedarf können schnell bis zu 15 Kameraden nachalarmiert werden“, sagte Stickan im Gespräch mit unserer Zeitung. Insgesamt habe die Feuerwehr 310 Arbeitsstunden auf dem Markt abgeleistet.

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