Dümmerbrand in Lembruch

Tosender Applaus für das Feuerwerk

Gespannt verfolgten kleine und große Besucher am Sonnabend das Brillanthöhenfeuerwerk und waren begeistert von der pyrotechnischen Darstellung am Abendhimmel über dem See.

Lembruch - Von Horst Benker. „Wenn das Feuerwerk jetzt auch noch mit Musik unterlegt wäre, wäre es richtig genial.“ Wie dieser Besucher beim Dümmerbrand am Sonnabend in Lembruch dachten wahrscheinlich viele der zigtausend Besucher. Aber das Brillantfeuerwerk, das für etwa eine Viertelstunde abgebrannt wurde, war dennoch eine Augenweide und Höhepunkt eines erfolgreichen Tages. Tosender Applaus der Besucher war ein deutliches Indiz hierfür.

Die Feuerwerker von Pook-Pyrotechnik hatten wieder ihr ganzes Können in die Wagschale geworfen, um den kleinen und großen Besuchern ein Spektakel der Extraklasse zu bieten. Die malerische Kulisse der beleuchteten Boote rund um den Badestrand sorgte zusätzlich für anheimelnde Stimmung. Die pyrotechnische Darstellung am Abendhimmel in den schillerndsten Farben entlockte den Besuchern immer wieder langgezogene Ahs und Ohs. Abgefeuerte Bomben und Raketen spiegelten sich auf der Oberfläche des Sees.

Vornehmlich Eltern mit Kindern setzten sich nach Ende des Feuerwerks in Richtung Parkplätze in Bewegung und machten sich anschließend Stoßstange an Stoßstange mit ihren Personenwagen auf in Richtung Heimat.

Viele von ihnen hatten zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere Stunden am See verbracht. Das Rahmenprogramm dieser Großveranstaltung konnte sich nämlich einmal mehr sehen lassen. Für die Kinder gab es ein großes Kinderfest mit Kinder-Flohmarkt, Sky-Jumper, Luftballonkünstler, Hüpfburg, Zirkusspiele und vielem mehr. Insbesondere das Stockbrotbacken erfreute sich großer Beliebtheit – nicht nur bei den Kindern. Ständig belagert waren auch das Kletternetz am Strand sowie die „Matschzone“.

Unterbrochen wurde der ungetrübte Spaß lediglich für eine knappe Stunde – Regen beherrschte in dieser Zeit die Szenerie. Die Besucher suchten Schutz unter den Vordächern der Imbiss- und Getränkestände oder „flüchteten“ in das Festzelt, das diesmal nicht an der Seestraße aufgebaut war, sondern direkt hinter der Promenade. Dies wurde allgemein begrüßt.

Schutz im Zelt suchten auch „Lübecks Freibeuter“, die gerade aufbrechen wollten, um mit ihrer „Mucke“ am See zu unterhalten. Also griffen die knapp 50 Kostümierten im Zelt zu den Instrumenten. Es wurde laut, fetzig und rockig. Viele Eltern stopften ihren Kleinkindern Watte in die Ohren, um sie ein wenig zu schützen. Nebenbei wurden die Windeln gewechselt, getröstet oder gestillt. Danach ging es zurück „auf die Piste“, zum Mini-Golf, dem Kunsthandwerkermarkt oder an den Strand.

Dümmerbrand in Lembruch

Stets dicht umlagert waren die Getränkestände und „Fressbuden“. Die Auswahl war gut und reichlich. Sie reichte von der klassischen Currywurst mit Pommes „Schranke“ über Nackensteaks bis hin zu Hähnchen, den beliebten Fischbrötchen und gebratenen Nudeln, um nur einige zu nennen. Stets gefragt war bei angenehmen Temperaturen auch ein Eis.

Auf die Piste begaben sich an diesem Abend auch die Ehrengäste des Events, die von Lemfördes Samtgemeindebürgermeister Rüdiger Scheibe in der Segler-Deele begrüßt wurden. Unter ihnen Vertreter der Nachbarkommunen – auch vom Westufer – sowie der Sponsoren. Ihnen dankte Scheibe besonders für die Unterstützung und wünschte allen „ein paar schöne Stunden“, bevor er alle zum Büfett einlud.

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