Fotostrecke: Veterinäramt kümmert sich um Tiere
Yvonne und P.D. liegt nichts ferner als Gewalt und Schuldzuweisungen: „Unser Motto ist kooperieren, nicht konfrontieren.“ Aber P.D. ist bitter enttäuscht: „Wir hatten uns für alle Tiere schon Namen ausgedacht.“ Der 54-Jährige ist Veganer. „Und Tierrechtler!“, betont er. Deshalb habe er tage- und nächtelang im Internet gepostet, vernetzt und „‘zig zehntausende Menschen erreicht“, sagt er.
Sehr zur Freude von Anja Dötsch, die bei Helpedia die Spendenaktion für die Rinder initiiert hatte. Doch die Spender sind von elf Rindern ausgegangen. Nun sind es nur vier Tiere – die Enttäuschung ist groß. Einige Spender haben sogar signalisiert, nicht zahlen zu wollen. „Aber das Geld ist ja nicht verloren“, betont P.D. „Davon können die Tiere länger versorgt werden.“ Der Koblenzer kann es nur schwer akzeptieren, dass die Brüder den größten Teil ihres Bestands an den Viehhändler verkauft haben. Bestimmung der Tiere sei es, so betont einer der Brüder, geschlachtet und nicht auf einer Wiese alt zu werden. Derweil kreist im Internet noch eine Petition für die unbürokratische Rettung aller Rinder. Das Gespräch zwischen Tierschützern und Brüdern verläuft freundlich. P.D. und seine Mitstreiter sehen, dass auch sie dringend Unterstützung brauchen. Und wer hilft ihnen? Dazu gibt es keine Petition im Internet, die Rettung gilt nur für die Rinder.




















































