Die Ministerin habe klar erkennen lassen, dass sie sich vorstellen kann, dass der Schatz in der Region ausgestellt werden könne. Bockhop sprach im Anschluss der Gespräche von „positiven Signalen“ vonseiten der Ministerin, die sich zudem als „echte Expertin in Sachen Syker Goldschatz“ präsentiert habe.
Doch für eine adäquate Präsentation reicht der geplante, 100 Quadratmeter große Anbau vermutlich nicht aus. Nun sollen es bis zu 500 Quadratmeter sein, so war vom CDU-Landtagsabgeordneten Karl-Heinz Klare über das Gespräch im Ministerium zu erfahren. Dabei sollten vorhandene Räume des Kreismuseums Syke einbezogen werden.
Unbedingt notwendig für den Schatz sei außerdem ein gutes klimatisches Umfeld, um den sensiblen historischen Fund nicht zu beschädigen, so Bockhop. Ein „rundum gelungenes Konzept“ für die Präsentation sei unabdingbar. Denn allein von der Überzeugungskraft des Konzept hänge es ab, ob der Schatz „letztlich vier oder 45 Wochen im Jahr in Syke vor Ort sein wird“, so Bockhop.
Für die Konzeption stehe aber noch viel Arbeit an, weshalb Karl-Heinz Klare auch nicht in Hast verfällt: „Wir sprechen hier nicht über morgen, sondern müssen die Sache mittelfristig betrachten.“ Bockhop hat sich zwei Jahre zum Ziel gesetzt – was aber ein „durchaus ambitionierter Zeitrahmen“ sei.
Eine erste Ideenskizze stellte Klare der Ministerin bereits vor. So könnten die Besucher der Ausstellung eine Chronologie der Schatzsuche erwarten: Vom ersten Spatenstich beim Pipeline-Bau bis hin zum endgültigen Schatzfund am Ende des Rundgangs. Das soll so oft wie möglich das Original sein. Sollte der Schatz aber in Hannover ausgestellt sein, wäre im Kreismuseum Syke eine originalgetreue Nachbildung zu sehen.
Details zum Konzept wollen die Beteiligten schon bei einem Besuch der Ministerin in Syke präsentieren: Sie hat ihre Teilnahme an der Jubiläumsfeier zum 75-jährigen Bestehen des Kreismuseums im Frühjahr angekündigt.














