Neuer Rat der Gemeinde Freistatt nimmt Arbeit auf 

Straßen sind ein Thema

Der neue Rat der Gemeinde Freistatt (v.l.): Frank Kruse, Gero Enders, Henning Kunst, Mario Enders, Dorthe Fischer, Kerstin Enders-Czarski, Iris Breda, Andreas Munzert und Samtgemeindebürgermeister Heinrich Kammacher. Es fehlt, krankheitsbedingt, Wilfried Wiegmann.

Freistatt - 62 Jahre jung ist Andreas Munzert, und damit das älteste Ratsmitglied des neuen Rates Freistatt. Seine Aufgabe am Donnerstag: Die Eröffnung der konstituierenden Sitzung sowie deren Leitung bis zur Wahl des neuen Gemeindechefs. Alle Ratsmitglieder verpflichtet hatte Gero Enders als bisheriger Bürgermeister.

Der neue, um zwei Mitlieder auf neun Personen reduzierte Gemeinderat sprach sich beim Vorschlag schon fast unisono für die Wiederwahl von Gero Enders aus.

In offener Abstimmung wurde Enders offiziell und einstimmig wiedergewählt. „Ich danke für das Vertrauen und werde mein Bestes geben“, erklärte Enders nach seiner Wahl. Der gleich die nächste folgte: Aufgrund der nur neun Mandate wolle man dem Bürgermeister nur einen Stellvertreter an die Seite stellen, nicht mehr zwei – so lautete das einstimmige Votum. Und ebenfalls einstimmig erfolgt die offene Wahl von Frank Kruse als stellvertretender Bürgermeister, auch er nicht neu in dem Amt.

Der Rat votierte einstimmig dafür, auch weiterhin keinen Verwaltungsausschuss zu bilden. Man wolle alle Themen gemeinsam angehen. Samtgemeindebürgermeister Heinrich Kammacher erklärte den Zuschauern die Position des Gemeindedirektors. Gero Enders wird künftig nicht nur die repräsentativen Aufgaben übernehmen, sondern auch die Verwaltungsaufgaben – denn der Rat wählte ihn zum Gemeindedirektor, wie er es auch bisher schon war.

Als stellvertretender Gemeindedirektor wird auch in den kommenden fünf Jahren Frank Kruse tätig sein. Beide Wahlen waren erneut einstimmig.

Gero Enders kündigte an, auch künftig werde er in seiner Arbeit auf die Unterstützung des Rates zählen. Er hoffe auf eine gute Zusammenarbeit von Rat, Bürgern und der Diakonie – und gab den 15. Dezember als Termin der nächsten Ratssitzung an.

„Es ist gut, dass sich immer auch Bürger finden, die sich engagieren möchten für die Gemeinden“, hieß Heinrich Kammacher den neuen Rat der Gemeinde Freistatt im Amt willkommen. Die Verwaltung werde an seiner Seite stehen, um die vielen Aufgaben zu meistern.

Von der Frage eines Zuschauers, wan denn die Straßen des Ortes gereinigt würden (Enders: „Das wird geklärt.“) kam das Gespräch schnell auf die Sanierung von Straßen.

Die gelte es zu prüfen, erklärte Gero Enders. Diese Aufgabe solle der neue Rat übernehmen, man habe zwar eine Prioritätenliste, aber im Vorfeld gelte es, mit Anliegern zu sprechen. Für die Kostenaufteilung übrigens gäbe es verschiedene Kostenmodelle, erinnerte Gero Enders daran, dass auch auf Anliegerseite Pflichten bestehen, wenn Straßenausbau oder sanierung anstehen. 

sis

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