Markus Kellermann und Heiner Traemann Stellvertreter

Rat Wehrbleck: Schwenker bleibt Gemeindechef

Der neue Rat Wehrbleck (v.l.): Heinrich Schwenker, Heiner Traemann, Markus Kellermann, Günther Dahm, Marion Langhorst, Carsten Falldorf, Ulrich Spilker, Cornelia Buksch und Volker Witte mit Samtgemeindebürgermeister Heinrich Kammacher. Es fehlt Klaus Ahlers.

Wehrbleck - Da eröffnet Heinrich Schwenker als Ratsältester die konstituierende Sitzung am Mittwochabend, wird erneut und einstimmig zum Bürgermeister der Gemeinde Wehrbleck gewählt – um am Ende der Sitzung bereits leise seinen Rückzug aus der Kommunalpolitik anzudeuten.

Davor allerdings steht eine Legislaturperiode, in der das neunköpfige Gremium wieder etliche Themen abzuarbeiten hat. Schwenker verpflichtete die Ratskollegen dazu offiziell, die von Klaus Ahlers werde nachgeholt. Ahlers fehlte aus gesundheitlichen Gründen, schickte aber Grüße: Wenn er dazustoße, gehe es rund. „In den 25 Jahre, die ich dabei bin, gab es nie einen Verwaltungsausschuss“, sagte Schwenker. Der Rat votierte einstimmig dafür, auch in den kommenden fünf Jahren darauf verzichten zu wollen. Heiner Traemann übernahm kurzzeitig die Leitung der Sitzung, zur Wahl des Bürgermeisters. Er schlug Schwenkers Wiederwahl vor. In offener Abstimmung wurde Schwenker einstimmig als Gemeindechef bestätigt. Es dürften drei Stellvertreter gewählt werden, man habe aber bei neun Ratskollegen immer nur zwei stellvertretende Bürgermeister gehabt – das soll, nach einstimmigem Votum, auch so bleiben. Beide sollen gleichberechtigt sein, auch das ein einstimmiger Beschluss. Ratsfrau Cornelia Buksch schlug Markus Kellermann und Heiner Traemann vor. Einzeln wurde abgestimmt: Beide wurden jeweils einstimmig per Handzeichen gewählt. Weiterhin, so das übereinstimmende Votum, übernimmt der Bürgermeister auch die Verwaltungsaufgaben, stellvertretender Gemeindedirektor bleibt, ebenso einstimmig gewählt, Fachbereichsleiter Günther Dahm. Der werde die volle Legislaturperiode allerdings nicht in diesem Posten absolvieren können, da er vor dem Ablauf pensioniert werde, erklärte Heinrich Schwenker. Dann müsste ein Nachfolger gewählt werden dafür habe man Ulrich Spilker angedacht.

Schwenker erklärte, in Vorgesprächen habe Ulrich Spilker berufliche Anforderungen angeführt dafür, dass ihm die Zeit fehle, für den Posten als stellvertretender Bürgermeister. Außerdem habe Markus Kellermann auf Anhieb gleich so viele Stimmen erhalten (mit 207 das zweitbeste Ergebnis, nach Schwenker), da wolle man dem Wunsch der Wähler Rechnung tragen und Kellermann das Amt antragen. Der freut sich auf gute Zusammenarbeit und die anstehenden Aufgaben, erklärte der Ratsneuling. Bis zum Ende der Legislaturperiode bleiben Schwenker noch fünf Jahre, um zu entscheiden, ob er sich wirklich, mit dann 65 Jahren, aus der Kommunalpolitik zurückziehen will. 

sis

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