Umgestaltung des Ortskerns im Bereich Lange Straße steht vor dem Abschluss

Kirchdorfer City mausert sich

Ortstermin mit Bürgermeister Holger Könemann: Die Arbeiten liegen im Plan. - Foto: S. Wendt

Kirchdorf - Es müsste mal ordentlich gefegt werden, in Kirchdorfs Ortskern: Die Arbeiten an der Umgestaltung (wir berichteten) nähern sich dem Ende. Klar zu erkennen sind jetzt der neue Verlauf der Straße und die Vielzahl an neu gewonnenen Parkflächen. Wilhelm Schwenker und sein Team an Elektrikern schließen bereits die neuen Straßenlampen an das Stromnetz an.

Sieben Stelen sind zu erkennen, die den Bereich rund um die Kreuzung Lange Straße / Rathausstraße zwischen Gasthaus, Ärztehaus, Versicherung und Apotheke ins beste Licht rücken werden. Man habe zudem zahlreiche Leerrohre verlegt, erklärt Könemann. So könne man jetzt auch besser Wasser und Strom an die jeweiligen Marktstände führen. Apropos Marktstände: Die Arbeiten liegen weiterhin komplett im Zeitplan, so Könemann. „Mitte Oktober“ war als Abschluss festgelegt worden, denn dann beginnt der Aufbau für den Kirchdorfer Herbstmarkt, natürlich auch 2016 in der Ortsmitte.

Verschwunden sind zahlreiche Stufen und die Bürgersteigabsätze, die einen barrierefreien Eintritt in Ärztehaus oder Gasthaus Koopmann verhinderten. Könemann kündigt noch Baumbepflanzung an, man habe sich für Säulenhainbuchen entschieden, die nicht zu hoch und nicht zu breit wachsen würden. Die alten Eichen wurden fachgerecht eingefasst. Ein kleiner Brunnen ist noch geplant, da, wo der bisherige stand. Vor der Apotheke solle noch ein Pavillon (aus Metall und mit Kupferhaube) als Unterstand aufgebaut werden. Doch ob das noch vor dem diesjährigen Herbstmarkt realisiert wird, lässt Könemann offen.

Laut Gemeindechef sind die Anwohner sehr zufrieden mit dem Verlauf der Arbeiten, das stete Voranschreiten seit Baubeginn Ende Juli habe alle überzeugt. Stets seien alle Häuser erreichbar gewesen und die Arbeiten abgesprochen worden. Eine offizielle Einweihung vor dem Herbstmarkt 2016 werde es nicht geben, die sei für das Frühjahr 2017 geplant – „organisiert wird sie übrigens von den Anwohnern“, sagt Könemann. Die Gemeinde trage die Kosten. Stichwort Kosten: „Wir bleiben im Rahmen“, verspricht der Bürgermeister. Zwar habe es hier und da, wie auf jeder Baustelle, Abweichungen vom Plan gegeben, das Gros werde eingehalten.

Was übrigbleibt, wandert in das nächste Projekt. Das ist in Sichtweite der aktuelle Baustelle: Die Gemeinde hat das etwa 1 700 Quadratmeter große Eckgrundstück Marktstraße / Rathausstraße erworben. Der Hof stand etwa zwei Jahre leer, es gebe einen Interessenten für den Baugrund. Die alten Gebäude werden wohl abgerissen. Die Gemeinde benötigt ebenfalls ein paar Meter Fläche des Grundstücks. Der Rat will im Jahr 2017 den jetzt engen Einmündungsbereich der Marktstraße in die Rathausstraße verbreitern. Der verhindere nämlich, dass sich beim Herbstmarkt auch entlang der Marktstraße Händler positionieren können – „die Feuerwehr käme im Ernstfall nicht mehr durch“, erklärt der Bürgermeister. „Kirchdorf wird sich weiter verändern“, sagt Könemann. Die Projekte und Arbeiten zeigten, dass man das Geld nicht zum Fenster rauswerfe – und hätten eine positive Ausstrahlung: „Es tut sich wirklich was.“

sis

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