Neptunfest im Freibad Barenburg

Fröhlicher Taufspaß

Eine feuchte, aber fröhliche Sache: Die Neptuntaufe. - Foto: sis

Barenburg - Mist, das Wetter – kein Sonnenschein, der Wind ist etwas kühl. Nicht gut für eine Veranstaltung im Freibad. Doch in Barenburg lassen sich etliche Gäste nicht beirren und frönen dem traditionellen Spaß beim Neptunfest. Frische Waffeln, süße Stärkung an der Kuchentafel, die über 20 verschiedene Backwerke präsentiert, Kaffee – der Auftakt an Tag eins ist gesellig.

Bleibt Zeit, bei Schwimmmeister Roland Gomille nach den Wassertemperaturen zu fragen: 25 Grad hat’s im Schwimmerbecken und im Nicht-Schwimmer 28,1. Ginge es nach Nane, Luisa und Lena könnte Gomille noch mehr einheizen. Das junge Damen-Trio hat sonst nichts zu kritteln am Angebot im Freibad Barenburg, es ist sehr oft dort. Die Jungs indes stürzen sich die Riesenrutsche hinab oder spielen Wasserball.

Und doch steht der Förderverein Freibad Barenburg in den Startlöchern, um ein neues, großes Projekt umzusetzen. Denn: Wer Kaffee trinken möchte und gleichzeitig sein Kind im Auge behalten im Becken, der scheitert. Im Barfußbereich sind essen, trinken und rauchen verboten, die Sitzbereiche rund um den Kiosk und den Eingangsbereich liegen tiefer als die Becken. Lange bereits sinniert Roland Gomille über eine Lösung nach.

Nun soll es eine neue Terrasse werden. Dreieinhalb mal 20 Meter groß, neben dem Nichtschwimmerbecken. Aktuell ist dort ein Wall mit Hecken und anderen Gewächsen. Chic ist anders. Die neue Terrasse solle Platz bieten für Stühle und etwa sechs Tische und den Besuchern damit die Chance geben, mit Blick auf die badenden Kinder ein Getränk genießen zu können. Wie eine Schatten spendende Überdachung aussehen kann, ist noch nicht festgelegt. Der Wall wird ebenfalls umgestaltet. Hier müsse im Laufe der Arbeiten entschieden werden, wie darin „versteckte“ Schächte für den Bäderbetrieb künftig erreichbar gemacht werden. Gomille hat erste Lösungsoptionen.

Auf die Rasenfläche am Eingang kommt ein fester Podest, als Bühne nutzbar oder beim Open-Air Gottesdienst am zweiten Tag des Neptunfestes als Kanzel, eine „Sangria Bar“ soll es hier geben und Palmen auf Feldsteininseln – im Freibad Barenburg solle ein bisschen mediterraner Flair Einzug halten, erklärt Gomille. Gesamtkosten: Um 10.000 Euro. Aktuell laufen Verhandlungen mit Firmen, Sponsoren und Spendern. Der Förderverein stellt Spendenbescheinigungen aus (IBAN: DE 65 2569 1633 0010 1010 00, Verwendungzweck: Spende – Terrasse).

Neptunfest im Freibad Barenburg

Beeindruckend ist die Liste derjenigen, die sich schon jetzt als Helfer gemeldet haben, die sich ehrenamtlich in den Dienst der guten Sache stellen möchten, wenn das Bad die Saison beendet hat. Mit ersten Vorbereitungen will man Anfang September beginnen.

Zurück zum Neptunfest: Neptun, Nixe Alina und die Häscher hatten wieder viele Täuflinge vor sich sitzen. Junge Badegäste und auch der Schwimmmeister wurden rasiert, mussten Täuflingswasser schlucken – und erhielten eine erfrischende Portion Wasser ins Gesicht geschüttet, bevor sie ins Becken geworfen wurden. Dafür reisen manche übrigens von weit her an, wie Täufling Ben aus Schwerin... 

sis

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