Terrassenbau macht große Fortschritte

Baustelle Freibad Barenburg

Die Stützmauer für die neue Terrasse steht bereits.

Barenburg - Die Besucher beim letzten Termin zum Abendschwimmen im Freibad Barenburg wurden Zeugen: An diesem Tag Ende September begann die große Aktion „Terrassenbau“, Projekt für den Winterdienst des Freibad-Fördervereins.

Schritt eins klang aber auch nur einfach: Entfernen der Hecke. Tatsächlich hatten die Pflanzen sich festgekrallt im Boden, sich ausgebreitet. Und damit Platz beansprucht. Wieviel tatsächlich, wird jetzt deutlich, da die zahlreichen freiwilligen Helfer nach ungezählten Stunden den gesamten Wildwuchs beseitigt haben. Jetzt wird auch deutlich, wie beschädigt manche Rohre waren. Die ursprünglichen Pläne mussten modifiziert werden. „Wir hatten eigentlich eine Breite von 3,50 Meter eingeplant für die Terrasse, haben sie aber jetzt auf vier Meter verbreitert“, erklärt Schwimmmeister Roland Gomille. Das sei den diversen Technikvorgaben geschuldet. 

Roland Gomille erklärt den neuen Verlauf der Terrasse, der aufgrund der platzierten Schächte notwendig ist. - Fotos: S. Wendt

Auch die Rampe, die künftig die Stufen vom überdachten Sanitär- und Duschbereich zu den Becken ersetzt, werde anders verlaufen und so mehr Platz bieten für jene, die auf einen barrierefreien Zugang angewiesen sind. Ein Handlauf werde später noch an der Wand montiert. Die maroden Rohre sind größtenteils bereits ersetzt, eine Mauer (die nicht ganz so hoch gezogen wurde, wie ursprüng geplant) zeigt an, wo demnächst die Terrasse endet und wann der „untere Sitzbereich“ beginnt. In dem Bereich müssen noch Stromkabel verlegt werden, sind weitere Steckdosen geplant, für eine flexiblere Nutzung bei Veranstaltungen im Freibad, etwa dem Open Air Gottesdienst zum Neptunfest im August. 

Wieviele Stunden bisher geleistet wurden, will Gomille nicht aufzählen. Ihn beeindrucken die bisher erfolgten privaten Spenden, die helfen, das Projekt zu realisieren (weitere, auch von Firmen, werden gerne angenommen). Gomille verrät nur soviel: Die Arbeitsgruppe war täglich im Freibad, habe gut gearbeitet. „Das klappt aber auch, weil wir uns gut kennen und die Stimmung gut ist“, sagt Gomille. 

Engagiert sind auch jüngere Barenburger: Christoph Kosten fungiert als „Oberbauleiter“, Andy Treffkorn und Tobias Funke etwa sind auch in der Woche im Einsatz. Weitere Helfer sind gern gesehen, der nächste Arbeitseinsatz folgt am kommenden Samstag, 22. Oktober. Beginn ist um 9 Uhr. Sowohl die Mitglieder des Fördervereins als auch Schwimmmeister Roland Gomille sind Ansprechpartner für Sponsoren und freiwillige Helfer, koordinieren die Einsätze, so dass passgenau genügend, aber nicht zuviel Helfer vor Ort sind.

sis

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