Kirchdorf: Umgestaltung kommt voran

Bauarbeiten in der „City“

Die Luftaufnahme zeigt die große Baustelle in der Kirchdorfer Ortsmitte, auf der die Arbeiten gut voranschreiten. - Foto: Andres Zumaya

Kirchdorf - Kaum eine Baustelle wird wohl derzeit so mit Argusaugen beobachtet, wie die in der Kirchdorfer Ortsmitte. Die Umgestaltung wird auch deshalb so genau im Auge behalten, weil alle wissen wollen, ob es klappt, ob die Arbeiten bis Ende Oktober abgeschlossen sind. Dann nämlich wird traditionell die City gesperrt – zum Kirchdorfer Herbstmarkt.

Nachgefragt im Kirchdorfer Bauamt, dessen Fachbereichsleiter Günther Dahm keine Prognose zu entlocken ist, wohl aber der Hinweis, dass die Arbeiten im Zeitplan lägen. Bis Ende September sollen alle Pflasterarbeiten abgeschlossen sein. Fußläufig seien alle Häuser zu erreichen.

Die Planskizze für die Umgestaltung des St.-Calais-Platzes.

Das ist nicht immer so gewesen: Es gab da diese eine Woche, in der die Patienten aus dem Ärztehaus gerne Rezepte in der Apotheke auf der gegenüberliegenden Seite eingelöst hätten. Allein, sie kamen nicht dorthin durch die einfache Überquerung der Straße. Die gab es nämlich gerade nicht mehr. Apotheker Tim Piasta allerdings fand es schlimmer, als die Telefonleitung irrtümlich gekappt wurde. „Es ist ja ein sinnvolles Vorhaben für alle, das letztlich auch mehr Parkplätze in der Kirchdorfer Dorfmitte hervorbringt.“ Im Vorfeld hatte die Wasserversorgung Sulinger Land bereits neue Trinkwasserleitungen verlegt: „Die Hausanschlüsse werden gemacht, wenn wir die Fahrbahndecke abgefräst haben“, heißt es.

525.000 Euro hatte die Gemeinde Kirchdorf im Nachtragshaushalt als Gesamtinvestition für das Projekt veranschlagt (wir berichteten), 225.000 Euro davon werden aus Mitteln der Dorfererneuerung finanziert. Der St.-Calais-Platz in der Ortsmitte soll höhengleich erstellt werden: Ziel ist, den Bereich aufzuwerten, Fußgängern, Radlern und motorisierten Verkehrsteilnehmern jeweils Raum zu geben. Unerwartet mussten, wie berichtet, die Regenwasserkanäle an der Langen Straßen und der Rathausstraße ersetzt werden. Ein Kostenfaktor, der allein 60.000 Euro verschlingt.

Die Lange Straße werde vor dem Kirchdorfer Markt (5. und 6. sowie 9. November) wohl nicht mehr für den laufenden Verkehr freigeben werden Eine Freigabe der Langen Straße für den Durchgangsverkehr sei erst für nach der Endabnahme vorgesehen, und die wiederum werde wohl nicht mehr vor dem Markt durchgeführt, mutmaßt Dahm.

Das Gros der Besucher im Gasthaus Koopmann sehe die Bauarbeiten ganz „relaxed“ an: Man parke eben ein Stück weiter, an der ehemaligen Volksbank. Das Gasthaus selber ist (für Lieferanten) über den Heckenweg zu erreichen.

Zu hoffen ist, dass auch nach der Umgestaltung der Langen Straße / des St-Calais-Platzes das Engagement der Anlieger bestehen bleibt. Die hatten vorher jeweils „ihren“ Bereich an der Langen Straße gepflegt. 

sis

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