Das 16. Appletree Garden Festival auf Lüdersbusch läuft

Zelten mit Blumengarten und Holzzaun

Der neue Eingang zum Festivalgelände ist ein gigantischer Monsterschlund mit Nebeleffekten.

Diepholz - Von Louisa Manholt und Maleen Klenke. Regen gehört schon fast dazu, wenn es wieder heißt: Das Appletree Garden Festival ist eröffnet. Passend zum Start des 16. Festivals auf Lüdersbusch fing es auch an zu gießen. Die Besucher ließen sich davon trotzdem nicht die Stimmung vermiesen.

Ab diesem Jahr wurde einiges auf dem Festivalgelände verändert. So gibt es einen neuen größeren Eingang, der mehr Platz und verbesserte Sicherheitskontrollen bietet. Offenbar wurden die Einlasskontrollen im Gegensatz zu den letzten Jahren verschärft. Die Security tastet beim Betreten des Bühnengeländes die Besucher ab und durchsucht jede Tasche.

Den Übergang dorthin bildet übrigens ein „Monsterschlund“, den die Szenografin Stella Dobewall für diesen Anlass anfertigte. Die Besucher sollen auf den „Zauber“ des Festivals vorbereitet werden, wenn sie durch das Tor mit Nebeleffekten treten. Auf dem Gelände gibt es wie gehabt die Haupt- und Waldbühne. Jedoch wurde zusätzlich eine dritte Bühne errichtet: Dort finden artistische Shows und Lesungen statt, die zur gemütlichen Atmosphäre beitragen sollen. Dieses Zirkuszelt verfügt auch über Sitzplätze, die zum Entspannen einladen. Um die Zirkusatmosphäre zu unterstützen, sind verschiedene Installationen in den Bäumen angebracht worden.

Zusätzlich besteht für die Festival-Besucher die Möglichkeit, sich selbst artistisch auszuprobieren: Balancierseil, Jonglierbälle und Diabolo stehen an Stationen auf dem Gelände zur Verfügung. Auf Campingplätzen ertönte aus allen Ecken laute Musik, und die Zelte hielten die Anwesenden trocken. Viele verzierten ihre Zelte und Pavillons mit Girlanden, aufblasbaren Tierfiguren und Fahnen. Ein paar junge Männer legten vor ihrem Zeltplatz auch einen kleinen Blumengarten mit Holzzaun an. Jorit Meyer ist zum zweiten Mal auf dem Diepholzer Festival und hat etwas ganz Besonderes vom letzten Jahr mitgebracht: Ein anderthalb Meter großer Schaumstoffhammer, den er letztes Jahr von anderen Besuchern „vererbt“ bekommen hatte. Dieses Jahr ist er an der Reihe am Abreisetag „Thors Hammer“ – wie er ihn nennt – an eine Festival-Gruppe weiterzureichen. So soll daraus eine Tradition entstehen, die auch in den folgenden Jahren bestehen bleiben soll. „Der Hammer gehört zum Festival“, betont Meyer, während er das „traditionsträchtige Stück“ herum schwingt.

Neben vielen Studenten, kommen auch Familien mit ihren Kindern zum Appletree. Nach langer „Festival-Abstinenz“ hat es den 35-jährigen Familienvater Widura Schwittek mit seiner Familie auf das Event getrieben. „Es ist klein und fein“, benennt er das Ambiente auf dem Campingplatz. Sein Schwager Benjamin ist nicht nur wegen der „gemütlichen Atmosphäre“ angereist, sondern auch wegen des guten Essens: „Das Essen ist geil hier. Besonders die ‚Holy Dogs‘!“

Auftakt des Appletree Garden Festivals

Eine Gruppe junger Studentinnen kamen auf die Empfehlung von Freunden. Sie ist vor allem davon begeistert, dass die Parkplätze dicht am Zeltplatz seien und man nicht so viel schleppen müsse. „Das Festival ist nicht so überlaufen an Leuten“, vergleicht eine der jungen Frauen mit anderen Veranstaltungen dieser Art.

Das Festival läuft noch bis Samstagnacht. Besonders der „Secret Act“ am Samstag um 0 Uhr sorgt für Spannung unter den Festival-Besuchern.

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