Drei weitere Kunstwerke für Skulpturenpfad

„Die Sicht“ verlängern

Der Skulpturenpfad im Süden der Stadt Diepholz – hier das größte Kunstwerk, die Fibonacci-Kuben – soll fortgesetzt werden. Drei dazu von Künstlern eingereichte Skulpturen-Vorschläge werden nun prämiert. - Foto: Tornow

Diepholz - Der Skulpturenpfad „Die Sicht“ im Süden von Diepholz soll verlängert werden. Dazu hatte die Agenda 21-Stiftung in Diepholz unter Federführung von Ulrich Halfpap einen Wettbewerb unter dem Titel „Die Sicht 2“ ausgeschrieben. 20 Künstler und Künstlerinnen haben hierzu Beiträge eingereicht.

Die Jury – bestehend aus Diepholzer Bürgern unter Leitung von Hartmut Berlinicke – hat daraus drei Preisträger ausgewählt. Diese werden am Dienstag, 16. August, bekanntgegeben. Die Preisverleihung beginnt dann um 18 Uhr im Alten Rathaus. Die Preise sind dotiert und werden als diesjährige Diepholzer Agenda-Preise verliehen.

Die Begrüßung nimmt Gregor Korte als Präsident der Agenda 21-Stiftung vor, teilte die Stiftung mit. Anschließend werden der Landrat des Landkreises Diepholz, Cord Bockhop, und der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Diepholz, Hans-Ulrich Püschel, ein Grußwort sprechen. Hartmut Berlinicke stellt als Vorsitzender der Jury die Wettbewerbsbeiträge vor.

Danach werden die Preise durch Hans-Werner Schwarz, Vorsitzender der Agenda 21-Stiftung, Ulrich Halfpap als Projektpate und Marta Sickinger, stellvertretende Vorsitzende der Agenda 21-Stiftung, verliehen.

Ulrich Halfpap gibt zum Abschluss der öffentlichen Preisverleihung einen Ausblick auf die Realisierung der Kunstwerke, an der sich wieder Diepholzer Bürger – jung und alt – beteiligen sollen. Sie sollen die Künstler praktisch bei der Schaffung der Skulpturen unterstützen – wie schon bei der Realisierung von „Die Sicht“ vor einigen Jahren

Es ist geplant, mit „Die Sicht 2“ eine Verbindung zwischen dem Schloss als Startpunkt des bestehenden Skulpturenpfades und dem Fliegerhorst, hinter dem sich die meisten bisher realisierten Kunstwerke befinden, herzustellen.

Ulrich Halfpap, der „Vater“ des Skulpturenpfades, ohne dessen unermüdlichen Einsatz es „Die Sicht“ nicht geben würde, wird laut Pressemitteilung über die nicht unerheblichen Geldmittel berichten, die bereits zugesagt wurden.

Allerdings ist klar, dass wenn alle Vorschläge für Kunstwerke praktisch umgesetzt werden sollen, noch weitere Sponsoren gefunden werden müssen.

Zum Abschluss der Preisverleihung lädt die Agenda-21-Stiftung zu einem Imbiss ein, bei dem die Gäste die ausgestellten Wettbewerbsbeiträge näher betrachten und mit Künstlern und Organisatoren ins Gespräch kommen können. Für den musikalischen Rahmen sorgt in bewährter Weise die Diepholzerin Ann-Christin Bloch.

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