Kontrollaktion der Polizei in der Diepholzer Fußgängerzone

41 Radfahrer gestoppt

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Kevin Peters schob am Nachmittag sein Fahrrad durch die Diepholzer Fußgängerzone – und bekam dafür ein Lob von Polizeihauptkommissar Wolfgang Rehling. Andere Radler mussten bei der Kontrolle ein Verwarnungsgeld zahlen. 

Diepholz - Kevin Peters machte es richtig. Er schob sein Fahrrad durch die Diepholzer Fußgängerzone - und bekam dafür ein Lob von der Polizei. Doch nicht alle Radler verhielten sich am Mittwochnachmittag so vorbildlich.

Bei einer Kontrollaktion auf der Langen Straße stoppt die Polizei in zwei Stunden 41 Fahrradfahrer, die ihr Gefährt in der Fußgängerzone eben nicht schoben. 15 Euro Verwarnungsgeld waren jeweils fällig. „Nur einige waren uneinsichtig“, berichtete Polizeikommissar Christian Brebeck.

Von Geschäftsleuten der Innenstadt habe es Lob für die Kontrollaktion gegeben, an der sich auch Sabine Gatzemeier vom Ordnungsamt der Stadt Diepholz beteiligte. Es gebe viele Beinahe-Unfälle mit Radfahrern in der Fußgängerzone, sagten Ladeninhaber. Die Polizei kündigte an, solche Kontrollen zu unterschiedlichen Tageszeiten zu wiederholen.

Gleichzeitig sprach sich Polizeihauptkommissar Wolfgang Rehling, Verkehrssicherheitsberater der Polizei Diepholz und privat bei der Verkehrswacht aktiv, dafür aus, dass Fahrradfahrer außerhalb der Geschäftszeiten – also ab etwa 20 Uhr bis frühmorgens – die Fußgängerzone nutzen dürfen. Das müsse aber die Stadt entscheiden. Bislang habe es dafür keine politische Zustimmung gegeben. 

ej


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