„Glaube.Liebe.Hoffnung“

Projekt für den Dümmer im Lutherjahr 2017 geplant

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Der Verein „Naturpark Dümmer“ hatte seine Versammlung dieses Mal im Diepholzer Rathaus.

Diepholz - „Glaube.Liebe.Hoffnung.“ heißt das Projekt, das der Tourismusmanager der Stadt Damme, Bernd Stolle, bei der Organisation „Naturpark Dümmer“ eingereicht hat – ein Konzept für das Lutherjahr 2017.

Es sei die Aufstellung von Großtafeln in Form von Segeln rund um den Dümmer, eine Pilgertour und das Gestalten von Kirchentüren geplant. Darüber berichtete Naturpark-Geschäftsführer Detlef Tänzer bei der Mitgliederversammlung am Dienstagnachmittag im Diepholzer Rathaus. Mitglieder des Vereins sind die Landkreise Diepholz, Vechta und Minden-Lübbecke sowie elf Städte und Gemeinden der Region.

Tänzer zu dem Dammer Projekt: „Die Idee ist erweitert auf das Erleben der Region, das Leben der Menschen, der Kultur und der Natur vor 500 Jahren“. Die Schirmherrschaft über „Glaube.Liebe.Hoffnung.“ übernehmen die Bischöfe für die Landkreise Diepholz und Vechta.

Zum Thema Naturpark-Schule hieß es: „Wir verzeichnen weitere Nachfragen zum Zertifizierung zur Naturparkschule“. Die Realschule Diepholz war Vorreiter, nun bekundete die Stemwederberg Schule mit Schulleiterin Heike Hachmann Interesse an der Kooperation mit dem „Naturpark Dümmer“. Derzeit versuche die Schule, den Heimatverein mit ins Boot zu holen, denn Naturpark bedeute auch Kultur und Historie.

„Wir wird man Naturparkschule?“, lautete die Frage von Franz-Josef Echtermann aus Damme. „Da ist der Naturpark Dümmer behilflich“. Aus unterschiedlichen Fördertöpfen wie „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ oder „Landschaftswerte“ wolle man Inhalte und Konzepte finanzieren. „Uns ist klar, dass Kitas und Schulen als Vehikel der nachhaltigen Ideen geeignet sind“, meinte der Diepholzer Landrat Cord Bockhop.

Als „heiter bis wolkig“ beschrieb er Detlef Tänzer die Bescheidlage zum „barrierefreien Naturerleben“: „Hier ist einiges nicht anerkannt worden“. Die Begründungen gingen von „passt nicht ins Förderziel“ bis „Teilnutzung gleich Freizeitvergnügen“. Kopfschütteln bei den Vertretern von Diepholz, Holdorf, Neuenkirchen-Vörden. Diese bekommen Investitionen wie Sitzgruppe, Rampe, Umbau einer Außendusche, Strandrollstuhlanlage nun nicht bezuschusst. Insgesamt verzeichnet der Naturpark-Vorstand rund 180.000 Euro zweckgebundene Zuwendungen für 2017.

Helen Schepers berichtete zum Naturerlebnis-Management: „Es gab 31 Pressemitteilungen, 450 Nutzer pro Tag auf der Internetseite, 350 User des Newsletters. 2016 verzeichnete der Naturpark 34 Veranstaltungen mit 446 Besuchern zu Themen Kranich und Kräuter.

Für Anfang 2017 sei eine neue Ausbildungsstaffel zertifizierter Naturführer geplant: Um die nachgefragten Führungen zu gewährleisten, ist dies notwendig, denn von den den ersten 19 Naturführeren seinen noch drei aktiv, so Detlef Tänzer.

Alle Versammlungsteilnehmer waren sich einig, dass der Naturpark mit aktivem Marketing ein Mehr an Besuchern überregional generieren könne. „Wenn wir das tun wollen, brauche ich ein Mandat“, so Tänzer, gab jedoch zu bedenken, dass gewecktes Interesse fachmännisch bedient werden müsse.

Oliver Lange berichtete vom „Apfel-Tag“ am Schäferhof Stemshorn

„Wann bieten wir Wolf-Führungen an?“ lautete die Frage von Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug aus Holdorf. „Vorerst wohl nicht“, war die Antwort von Landrat Bockhop.

Die nächste Mitgliederversammlung des Naturparks Dümmer findet im Mai 2017 in Holdorf statt, beschloss die Versammlung in Diepholz. Für das übernächste Mal bewarb sich die Stadt Damme im Jugend- und Freizeitzentrum am Dümmer.

sbb

www.naturpark-duemmer.de

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