Bratapfellager: Pfadfinder versuchen sich als Hilfsdetektive und finden eine heiße Spur

Dr. Watson entführt – Sherlock Holmes bittet Martfelder um Hilfe

Die Pfadfinder sanieren ihren Bauwagen.

Martfeld - „Mein Name ist Sherlock Holmes. Mein Geschäft ist es zu wissen, was andere Leute nicht wissen.“ Mit diesen Worten begrüßte der berühmte Detektiv, gespielt von Jan-Helgo Jägemann, kürzlich die 49 Pfadfinder vom Stamm Rotmilan aus dem Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) auf ihrer Wiese in Martfeld.

Sherlock Holmes alias Jan-Helgo Jägemann.

Eigentlich wollten sich die Jugendlichen dort einfach treffen, um zum 22. Mal ihr traditionelles Bratapfellager zu veranstalten. Wie sie dann erfreut feststellten, waren ein gewisser britischer Detektiv und sein treuer Begleiter Dr. Watson (Jona Pleuß) ebenfalls eingeladen, um ihnen abends am Lagerfeuer einiges über das Detektiv-Handwerk beizubringen. Die ein oder andere teils lustige, teils aufregende Anekdote aus dem Dasein eines Profi-Schnüfflers durfte da laut Pressemitteilung natürlich nicht fehlen.

Den Vormittag des zweiten von drei Lagertagen nutzten einige Pfadfinder, um die im vergangenen Jahr angelegten Anpflanzungen zu pflegen und Unkraut zu jäten, während die Sippe Wanderfalken die Sanierung ihres Bauwagens fortführte.

Nach dem Mittagessen stellte Sherlock Holmes dann verzweifelt fest, dass sein Begleiter Watson auf mysteriöse Art verschwunden war. Da eine Entführung nicht ausgeschlossen werden konnte, begaben sich die jungen Hilfsdetektive sofort auf einen Postenlauf durch ganz Martfeld, bei dem sie Anwohner befragen, Rätsel lösen, Geheimcodes dechiffrieren und Hinweise sammeln sollten. Dabei fanden die „Pfadis“ zwar nicht den Gesuchten, aber immerhin eine heiße Spur, der sie allerdings erst am nächsten Tag nachgehen wollten. Ihren kleinen Erfolg feierten die Jugendlichen abends mit vielen Liedern, Spielen und vor allem mit dem traditionellen Bratapfelessen.

Wieder bei Kräften, gelang es den Rotmilanen am nächsten Morgen, Dr. Watson aus den Fängen seines Entführers, der ihn an der Fehsenfeldschen Mühle gefangen hielt, zu befreien – und Sherlock Holmes konnte sich mit seinem Begleiter auf den Heimweg ins Vereinigte Königreich machen.

Auch für die Pfadfinder hieß es nun, ihre Zelte abzubrechen und „Auf Wiedersehen“ zu sagen. „Es war echt ein super Wochenende! Das spitzenmäßige Wetter und die spannende Spielgeschichte rund um die Abenteuer des Sherlock Holmes‘ haben eine super Stimmung bei den Kindern erzeugt“, sagte Maya von der Behrens, Leiterin der Mädchengruppe „Fitis“.

Auch Stammesführer Kay Osterhaus war zufrieden: „Solche Temperaturen hatten wir bei einem Herbstlager noch nie, alle hatten viel Spaß miteinander, und nebenbei haben wir auch noch einige anfallende Arbeiten auf unserer Wiese erledigt.“

Alle freuen sich bereits auf die nächste Aktion der Gruppe, auch wenn diese im Winter sicher bei anderen Temperaturen stattfinden wird – dann aber nicht in Zelten, sondern in einem Haus.

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